Meine Motivation

Jeden Tag neue Informationen

16. Januar 2020
Am 15. März 2020 möchte ich Bürgermeister meiner Lieblingsstadt werden. Nach 18 Jahren im Bad Brückenauer Stadtrat für mich die logische Konsequenz meine Leidenschaft fortzuführen. Ich sehe es als meine Lebensaufgabe an, dieser großartigen Stadt mit ihren liebenswerten Bürgern zu dienen und sie zusammen mit dem neuen Stadtrat und DIR in eine bedeutsame Zukunft zu führen.

Anderen Menschen zu helfen und Sinn zu stiften hat mir in meinem Leben immer mehr Zufriedenheit gegeben, als alles andere, das ich nur getan hab, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Erfahre jeden Tag ein Stückchen mehr von mir – die kommenden 6 Wochen veröffentliche ich täglich ein paar kurze Zeilen über meine Ziele, Pläne, Visionen und meine Motivation.

17. Januar 2020
Es ist sehr selten, dass eine große Idee von nur einer einzelnen Person umgesetzt werden kann. Fast jede Idee, die eine Veränderung in Gang setzt, benötigt ein starkes Team. Den anstehenden Umbruch im Stadtrat sehe ich als große Chance um etwas zu verändern und weitreichende Dinge auf die Beine zu stellen.

Wir haben eine Vielzahl hochmotivierter Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bunt auf die 5 zur Wahl stehenden Gruppierungen verteilen, alle mit tollen Ideen und der notwendigen Kraft und Ausdauer für die Umsetzung. Dazu kommen eine Vielzahl von motivierten Bürgern, die sehnlichst eine Veränderung wünschen und sich sehr gerne mit einbringen, wenn es um die positive Entwicklung unserer Lieblingsstadt geht.

Ich bin davon überzeugt, dass nur die Zusammenarbeit in einem starken Team herausragende Erfolge bringen wird.

Als ehrgeiziges Vorstandsmitglied verschiedener Bad Brückenauer Vereine lebe ich Teamarbeit. Die daraus entstehenden Erfolge und der Teamgeist schweißen eine Gemeinschaft eng zusammen.In der Vergangenheit konnte ich immer positive Erfahrungen mitnehmen und als Teamplayer die erhofften Ergebnisse erzielen.

Gemeinsam ist alles möglich!

18. Januar 2020
Konfuzius sagt: „Der Weg ist das Ziel!“

Oft verwenden wir Zitate und sind uns deren Tiefe garnicht bewusst. In diesem Fall soll uns allen klar sein, dass wir im Leben nie ankommen können – der Weg ist das Ziel.

Auf die Stadtentwicklung projiztiert soll es heißen, das wir neue Wege beschreiten müssen und es durchaus notwendig ist, Risiken einzugehen. Ich sehe es als meine zukünfitge Aufgabe an, meine Kollegen im Stadtrat und der Verwaltung zu ermutigen wagemutiger zu sein.

Menschen neigen dazu, sich auf bestehende Dinge zu fokussieren, die nicht funktionieren und versuchen diese zu verbessern – meist ohne Erfolg. Ich möchte Mitarbeiter, Kollegen und Bürger dazu motivieren, etwas Neues auszuprobieren und auch Risiken einzugehen. In der Phase des Umbruchs ist es extrem wichtig, auch Experimente zu wagen – und wenn du experimentierst, weißt du vorher nicht, ob es funktioniert oder nicht. Experimente sind anfällig fürs Scheitern.

Ein paar wenige große Erfolge wiegen aber immer die dutzenden gescheiterten Versuche auf. Dran bleiben ist die Devise und niemals aufgeben.
Lasst uns den Startup-Spirit in unsere Stadt holen und neue Dinge tun. Konkrete Ideen wären zum Beispiel Coworking-Spaces, Reparatur- und Lerncafés, Mietbüros, Shared Mobility, Vereinsring und vieles mehr.

19. Januar 2020
Im Sommer 2001 kam der damalige Brückenauer Bürgermeister Thomas Ullmann auf mich zu und fragte mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, als Stadtrat zu kandidieren. Zunächst fand ich diesen Gedanken völlig abwegig, denn mit Politik hatte ich mit 27 Jahren überhaupt nichts am Hut. Jedoch musste ich erkennen, dass die Arbeit im Stadtrat grundsätzlich wenig mit der großen Politik zu tun hat, bzw. haben sollte.

Nach dem überraschenden Einzug im Mai 2002 ins Gremium freute ich mich schon auf eine spannende Zeit und war hochmotiviert etwas zu verändern, vor allem für die Jugend. Als Jugend- und Sportreferent kümmerte ich mich damals um die Belange der Jugendlichen, war regelmäßig im Jugendzentrum präsent und organisierte mit einem Team das immer unattraktiver werdende Stadtfest um, was von den Besuchern begeistert wertgeschätzt wurde. Aus diesen kleinen Erfolgen schöpft man immer wieder neue Kraft und Motivation.

Manche Politiker verlassen oftmals den Weg der Vernunft und entscheiden Dinge nur aus einem Grund – um Machtverhältnisse auf Basis ihres Parteibuchs zu schaffen. In einer kleinen Stadt wie Bad Brückenau hat Parteipolitik keinen Platz.

Wir müssen die gemeinsame Arbeit und den Teamgeist im Stadtrat neu leben. Jede gute Idee aufzunehmen und wertzuschätzen, anstatt nur kritisch zu hinterfragen oder gar direkt abzulehnen, das muss unser Ziel sein. Aus vielen kleinen Bausteinen kann dann etwas großes entstehen, an dem jeder seinen Teil dazu beigetragen hat.

Eine wichtige Aufgabe eines Bürgermeister ist es, als Netzwerker zwischen allen Beteiligten werteneutral zu vermitteln und die beste Lösung zu erarbeiten. Hierzu fühle ich mich gerade als parteiloser Kandidat bestens geeignet, da mich vor allem die Bad Brückenauer Werte prägen und mich keine parteipolitischen Vorgaben an meiner Kreativität hindern.

20. Januar 2020
In der bayerischen Gemeindeordnung ist es unter Art. 32 geregelt. Der Gemeinderat kann die Verwaltung bestimmter Geschäftszweige oder die Erledigung einzelner Angelegenheiten beschließenden Ausschüssen übertragen oder vorberatende Ausschüsse bilden. Bis vor einigen Jahren gab es auch in unserem Stadtrat verschiedene beratende und beschließende Ausschüsse, diese wurden jedoch abgeschafft.

Was hat das mit Pizza zu tun?
Der Amazon-Gründer Jeff Bezos lädt nur so viele Teilnehmer zu einem Meeting ein, die man mit 2 Familienpizzen satt bekommt. Und diese Regel wurde wissenschaftlich belegt. Laut einer Untersuchung der Stanford-Universität sollte man bei Sitzungen folgende Regel beachten: „Seven, plus or minus two.“, soll heißen, zwischen 5 und 9 Personen einladen. Unter 5 Personen kann es sein, dass zu wenig Input zu einem Thema generiert wird. Treffen sich mehr als 9, so ist die Moderation erheblich erschwert und das Meeting bleibt ebenfalls ineffizient. Zu viele Meinungen stoßen dann aufeinander, es mutiert dann zur Selbstdarstellungsbühne.

Zur Steigerung der Effizienz werde ich mich darum kümmern, die ursprünglichen Ausschüsse (Hauptausschuss, Finanz- und Personalausschuss, Wirtschafts- und Kulturausschuss) wieder einzuführen und 3 zusätzliche zu schaffen. Einen reinen Ausschuss für Wirtschaftsförderung, einen für aktive Stadtentwicklung und einen Kinder- und Jugendausschuss mit Beteiligung eines noch zu gründenen Jugendbeirats, der aus Jugendlichen besteht. Die Ausschüsse bestehen aus 6 Stadtratsmitgliedern plus Bürgermeister und werden regelmäßig tagen.

Vor allem durch konstruktive und zielstrebige Arbeit im Stadtentwicklungs-Ausschuss erwarte ich mir schnelle, zukunftsweisende Ideen und Lösungen für eine Zukunft unserer Stadt.

21. Januar 2020
Es gab vor vielen Jahren in unserer Lieblingsstadt ein wichtiges Netzwerk, welches hervorragende Arbeit zur Belebung von Bad Brückenau geleistet hat. Der damalige Verein für Kur und Fremdenverkehr war Heimat von privaten und kommerziellen Vermietern, sowie Vertretern des Einzelhandels. Übrig geblieben ist eine Werbegemeinschaft, die sich mit wenigen Mitgliedern abrackert um Leben in die Stadt zu bekommen und die heimische Wirtschaft anzukurbeln.

Weiterentwicklung der ursprünglichen Struktur ist mein Thema für die Zukunft um hier ein noch größeres Netzwerk aus Entscheidern zu spannen. Hierzu ist es notwendig, den Pool der Mitglieder zu vergrößern und das Handlungsfeld zu erweitern.

Als Bürgermeister möchte ich mich aktiv daran beteiligen, eine neue Organisationsstruktur für einen Verein für Tourismus, Kur, Kultur, Wirtschaft und Vereine zu schaffen. In dieser Organisation sollten alle Entscheider der Hotels, Pensionen, Kliniken, des Einzelhandels, der Supermärkte, Handwerksbetriebe, Industrie und Vereine vertreten sein.

Die administrative Koordination muss über ein neutrales Organ erfolgen, zum Beispiel einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung oder Tourist Info, denn es ist für uns alle neben dem eigentlichen Job nur schwer möglich, so ein breit aufgestelltes Netzwerk zu organisieren. Aus der Organisation werden dann gemeinsam Ideen entwickelt für Aktionen, Feste, Märkte, Konzerte, Festivals und vieles mehr.

Die Verbesserung der Attraktivität unserer Heimat und die damit verbundene Belebung sämtlicher Bereiche sehe ich als eine der wichtigsten Aufgaben an, die kurzfristig umgesetzt werden muss.

22. Januar 2020
Oftmals muss der gesamte Stadtrat über Dinge entscheiden, die meist durch Antrag eines Ratsmitglied in das Gremium eingebracht werden. Es geht um einen kleinen Zuschuss für ein Vereinsjubiläum, um die Anschaffung von Spielzeug für eine Kindergruppe oder die finanzielle Unterstützung kleiner ehrenamtlicher Projekte.

Durch die Einführung eines persönlichen Budgets für jedes Stadtratsmitglied möchte ich zum einen die Bürokratie vereinfachen und zum anderen die Eigenverantwortung der Ratsmitglieder stärken.

Pro Stadtrat soll ein Budget zwischen 300 – 500 EUR pro Jahr eingeführt werden, das zu einem rein gemeindedienlichen Zweck frei verwendet werden kann. Hierdurch können selbständig durch jeden Stadrat persönlich wichtige Aktionen und Projekte schnell und unbürokratisch unterstützt werden.

23. Januar 2020
Viele Brückenauer zwischen 30 und 50 Jahren können sich noch an ihre großartige Jugend in unserer Lieblingsstadt erinnern. Es gab fast alles, 2 Discotheken, die Tangente, das Café Moritz und ein städtisches Jugendzentrum, in dem man Freunde traf, sich zurückziehen konnte und die ein oder andere Party organisierte. Der Ist-Zustand ist uns allen bekannt.

Im Jahr 2016 überschlugen sich die Ereignisse und aus nachvollziehbaren Gründen (Brandschutz, Fluchtwege) entschieden wir uns im Stadtrat, das Jugendzentrum zu schließen. Als Alternative wurde ein Jugendraum eingerichtet, der allerdings das damalige JUZ in keinster Weise ersetzt.

Privat nahm ich im Jahr 2017 Kontakt zum Inhaber einer leer stehenden Innenstadt-Immobilie auf, die sich aus meiner Sicht hervorragend eignen würde, um dort eine Art „Jugendcafé“ oder JUZ zu installieren. Nach vielen Verhandlungen, die ich mit dem Eigentümer führte war der Grundstein gelegt und ich habe das Thema in den Stadtrat gebracht. Leider wurde meine Idee damals aus verschiedenen Gründen nicht weiter verfolgt. Zum Eigentümer des Hauses pflege ich mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis, wir sind regelmäßig in Kontakt.

Als Bürgermeister werde ich das Thema „JUZ“ wieder aufgreifen und mich aktiv darum bemühen, wieder eine städtische Einrichtung für unsere Kinder und Jugendlichen zu installieren. Dazu wird es notwendig sein, Fördermittel und Spenden zu aquirieren und auch Sponsoren zu suchen. Da es seit 2017 mein Herzenswunsch ist, werde ich mich darum auch persönlich kümmern.

Die Jugend ist unsere Zukunft und wir sollten ihnen genau das bieten, was wir früher auch hatten. Damit sich alle gerne an ihre Kinder- und Jugendzeit zurück erinnern – in einer großartigen Stadt mit Sinn!

24. Januar 2020
Sagt man Innenstadt, denkt man sofort an die Ludwigstraße. Die zentrale Innenstadt ist tatsächlich viel mehr, ich würde sie vom Bahnhof bis zum Tegut und von der Leimbach bis zur Umgehungsstraße sehen. Trotzdem ist eines wichtig, eine Belebung der Innenstadt muss von innen nach außen stattfinden.

Was sind die 3 größten Fehler, wenn man sich mit dem Thema „Belebung der Innenstadt“ auseinander setzt?
1.) Wir schauen nicht genau hin.
2.) Wir verlagern die Verantwortung auf andere.
3.) Wir fangen nicht an zu handeln.

Wie gerne holt man sich die Erinnerungen von vor 10-15 Jahren ins Gedächtnis zurück und gerät ins schwärmen. In der Altstadt alle Kneipen drinnen und draußen voll, die Geschäfte belebt, ein bombastisches Stadtfest, monatliche Flohmärkte, ein grüner Markt und die jährliche Autoschau. Nicht viel davon ist übrig geblieben – denn auch die Zeiten haben sich geändert und somit die Ansprüche der Kunden, Gäste und Bürger.

Wir müssen neue Wege gehen um den früheren Glanz wieder in unsere „Einkaufsstraße“ zu holen, eine lebendige Innenstadt muss mit neuen Funktionen für alle Bürger und Gäste ausgestattet werden.

Schritt für Schritt werde ich mich dafür einsetzen, ohne einen wichtigen Schritt auszulassen. Mit Entschlossenheit, der Leidenschaft und dem notwendigen Durchhaltevermögen. Denn große Vorhaben benötigen Zeit und hier gibt es keine Abkürzungen. Diesen mir ungeheuer wichtigen Schritt werde ich mit bedingungsloser Leidenschaft gehen.

25. Januar 2020
Wir kennen sie alle, Leuchtturm-Projekte, welche einen Mehrwert für Bad Brückenau schaffen. Und damit meine ich nicht die Eröffnung des 10. Supermarktes oder eines 5. Einkaufszentrums. Es sind die Projekte, die auffallend und im besten Fall einzigartig sind. In unserer Lieblingsstadt haben wir ein einmaliges Deutsches Fahrradmuseum und insgesamt 7 Heilquellen, die man für verschiedenste Anwendungen nutzen kann.

Vor 24 Jahren wurde das Freizeitbad Sinnflut eröffnet. Ein Leuchtturm Projekt der damaligen Zeit, denn es gab weit und breit kein Bad mit einem vergleichbaren Konzept. Die Stadt traf zusammen mit den Stadtwerken eine mutige Entscheidung und investierte über 14 Millionen DM in den Umbau des Hallenbads. Und der Erfolg gab den Gründern recht. Die Sinnflut entwickelte sich zum gewünschten Leuchtturm. Es kamen Gäste von weit her, so wie erhofft.

Heute ist das Bad in die Jahre gekommen und die Gästezahlen sinken von Jahr zu Jahr. Dies liegt zum Teil auch daran, dass Menschen mittlerweile in Superlativen denken. Höher, schneller, weiter ist das Prinzip. Und nur, wer noch größer und exklusiver baut, hat die Nase vorn.

Und was passiert morgen?
Der römische Philosoph Seneca sagte: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige“.

Man darf diesbezüglich keine übereilten Beschlüsse fassen und klar strukturiert und mit dem notwendigen Weitblick an die Sache heran gehen. Manchmal ist es dazu auch notwendig sich zu erden und einen Schritt aus dem Hamsterrad herauszutreten, in dem wir in einer Dauerschleife leben.

26. Januar 2020
Seit meiner Kindheit treibe ich Sport. Schwimmen, Tennis, Fußball, Handball, Segelfliegen und vieles mehr. Vereinsstrukturen und das Arbeiten in Teams ist mit sehr wohl bekannt. Als Vorstandsmitglied des zweitgrößten Vereins von Bad Brückenau (FCB) und als stellv. Vorsitzender des Rhönflug Bad Brückenau ist mir auch die wichtige Verantwortung bewusst, die wir für unsere Mitglieder haben.

Die Vereinsarbeit und das Ehrenamt bilden eine wichtige Stütze für jede Gemeinde, wenn nicht sogar die wichtigste. Durch den ehrenamtlichen Einsatz dieser vielen Menschen, wäre ein Großteil unserer Kultur überhaupt nicht möglich. Veranstaltungen, wie Stadtfest, Sinn in Flammen, Backofenfest, Parkfest, Oktoberfest, die Aktionen der Galerie usw. wären undenkbar.

Die Wertschätzung des Ehrenamts wird einen großen Raum einnehmen in meinem Amt als Bürgermeister. Bürgernähe möchte ich schaffen und fördern durch regelmäßige Informationen in den sozialen Medien, im Internet und auch in Form von Aushängen und Bürgerversammlungen. Ich werde den Rahmen der Sportlerehrung erweitern und die Ernennung eines und einer „Ehrenamtlichen des Jahres“ einführen, die von Bürgern vorgeschlagen werden.

Mit meiner privaten Facebook-Seite „BRK2025“ habe ich vor einiger Zeit schon den Grundstein für eine Informationsseite gelegt, die ausschließlich über Neuigkeiten, Veranstalungen und Hintergründe örtlicher Themen informiert. Diese Seite gilt es weiter auszubauen und ständig aktuell zu halten.

Voller Einsatz für unsere Heimat – gemeinsam mit den Vetretern des Ehrenamts. Ich freu mich drauf!

27. Januar 2020
Wirft man einen Blick auf die Landkarte und erblickt Bad Brückenau, fällt sofort auf: Zentraler in Deutschland geht es kaum noch. Und durch die direkte Nähe zur Hauptschlagader Autobahn A7 eine herausragend Lage. Die Bundesanstalt für Straßenwesen gibt die durchschnittliche tägliche Nutzerzahl mit 45.000 PKW und 10.000 LKW an. Das sind pro Jahr mehr als 16 Millionen PKW.

Ein Potenzial, das wir vor allem in touristischer und gastronomischer Hinsicht nutzen müssen. In Zeiten der immer schneller wachsenden Zahl an Elektrofahrzeugen muss es ein wichtiges Ziel sein, den tausenden Nutzern der A7 eine Möglichkeit zu bieten, direkt neben der Autobahn ihren Auto-Akku aufzuladen und dabei unsere schöne Stadt kennenzulernen. Dabei sollten wir auf zukunftsweisende Ladetechnologien setzen.

Ein weiterer Punkt ist die Anbindung. Als zentraler Ort würde es sich anbieten, innerhalb unserer Stadt eine feste Haltestelle für Fernbusse einzurichten. Es wäre ein großer Zugewinn für Bad Brückenau, denn hiervon würden auch unsere Bürger profitieren, wenn sie in einen Fernbus nach Hamburg oder München direkt in ihrer Heimatstadt zusteigen könnten.

Als Bürgermeister werde ich beide wichtigen Themen parallel zu meiner Aufgabe machen und in Ausschüssen gemeinsam mit dem Stadtrat und der Verwaltung entwickeln. Gespräche mit dem größten Fernbus-Anbieter Deutschlands habe ich bereits persönlich geführt.

28. Januar 2020
Alle Menschen mögen dich, ist das nicht toll? Natürlich – aber wie lange hält man das durch, oder wie schmal ist der Grat zwischen Harmonie und der ständigen Anpassung an die Erwartung anderer? Dazu passt das Zitat „Everybody´s Darling ist everybody´s Depp“ von Franz Josef Strauß (ehem. bayer. Ministerpräsident) wie die Faust aufs Auge.

Auch ich habe sehr lange nach der Devise gelebt „Jeder sollte mich mögen, ich muss es jedem Recht machen, damit ich Anerkennung erlebe“. Nur schadet man mit dieser Einstellung nicht nur sich selbst, sondern seinem gesamten Umfeld, denn jedem kannst du es eh nicht Recht machen. Durch viele Bücher, die ich über Persönlichkeitsentwicklung gelesen und entsprechende Seminare besucht habe, konnte ich meine Einstellung zu diesem Thema entwickeln.

Seit einigen Jahren sagt man mir nach, dass ich mit meiner persönlichen Meinung polarisiere (Fußgängerzone, Ärztehaus, Leerstände u.v.m.). Das möchte ich auch als Bürgermeister tun, mit allen Konsequenzen. Jedoch möchte ich keine existenzielle Entscheidung über die Köpfe des Stadtrats oder der Bürger hinweg entscheiden.

Die Demokratie ist unser wichtigstes Gut in unserer Heimat und wir sollten alle unseren Teil dazu beitragen, eine Mehrheitsmeinung demokratisch und mit Stolz zu vertreten. Ich setze mich ein für einen Politikwechsel in den Köpfen – mit Kreativität, Ideen und Gemeinschaft nach vorne blicken!

29. Januar 2020
Eines meiner persönlichen Höhepunkte als Stadtrat im letzten Jahr war der Bürgerworkshop am 27.09.2019 zum Thema „Umgestaltung Bahnhofsgelände, Georgi-Park und Umfeld Georgi-Halle“. Über 100 Fans unserer Stadt brachten ihre großartigen Ideen ein für eine sinnvolle Lösung in Bezug auf die große Brachfläche Bahnhof und den historischen Park.

Es kamen wirklich tolle Ideen dabei heraus, eine Gruppe schlug zum Beispiel Fitnessgeräte im Georgi-Park für Jung und Alt vor, eine andere Gruppe plante mehrere Erlebnisflächen für Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene mit öffentlichem Grillplatz, Spielgeräten usw., die nächste erarbeitete für sich den Schwerpunkt „Erhalt der Grünflächen und Schaffung weiterer“.

Alles in allem eine runde Sache.
Ein herausragendes Beispiel dafür, wie es laufen muss. Alle Bürger frühzeitig einbinden in die Ideenfindung, dann das detaillierte Ausarbeiten der Möglichkeiten sowie einer Finanzierung und dann die Umsetzungsplanung in effizient arbeitenden Ausschüssen.

Bürgerbeteiligung bei der Stadtentwicklung – genau mein Ding!

30. Januar 2020
Aus der Masse herausstechen, das ist schon immer wichtig bei der Vermarktung. Am besten gelingt es, wenn man ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Dies ist im Falle unserer Lieblingsstadt die Vielzahl der Heilquellen und deren vielfältige, positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Erst kürzlich hat Herr Dr. Matejka von der Fachklinik von Weckbecker einen Vortrag zu den hervorragenden Eigenschaften der Georgi-Quelle gehalten.

Auf diesen Schatz, den uns die Natur schenkt, sollten wir aufbauen und unsere beiden städtischen Heilquellen, sowie auch die 5 Quellen des Staatsbades professionell in Szene setzen. Ich denke hier an eine strategische Vermarktung, die Sichtbarkeit des Themas Heilwasser in der gesamten Stadt, oder die Schaffung neuer Trends in Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen, wie Kliniken und Gesundheitskassen.

Stell dir vor, du bist Gast in Bad Brückenau und ein Heilquellen-Lehrpfad empfängt dich am Siebener-Park und erzählt dir quer durch die Fußgängerzone bis zum Georgi-Park an verschiedenen Stationen die interessante Geschichte unserer Quellen und deren Wirkung. Flankiert wird das mit gastronomischen Angeboten, die dieses Thema aufgreifen und auch das Thema Merchandising darf nicht vergessen werden. Schon wird ein Schuh daraus.

Karlsbad in Tschechien ist für mich ein gutes Beispiel für die Vermarktung des Wassers. Kaum ein Tourist kauft sich nicht eine Schnabeltasse um damit das Heilwasser zu probieren. Und rund  um das Thema Wasser entstand eine florierende Wirtschaft. Vor allem auch bei jungen Menschen zwischen 25 und 50 rückt das Thema Gesundheit immer mehr in den Fokus. Und dies ist unsere Stärke, hier müssen und dürfen wir uns nicht verstecken.

31. Januar 2020
In unserer Fußgängerzone ist es am auffälligsten. Einige Häuser stehen komplett leer, weder das Geschäft noch die darüber liegenden Wohnungen sind belebt. Die Immobilie ist dem Verfall preisgegeben, sie wechseln oftmals zu sehr günstigen Preisen den Besitzer – und der neue Eigentümer merkt erst nach dem vermeintlichen Schnäppchenkauf, dass es für ihn eine zu große finanzielle Belastung wäre, eine komplette Sanierung vorzunehmen.

Als Bürgermeister möchte ich zusammen mit der Verwaltung kompetente Hilfe anbieten für Hausbesitzer, die sich von ihrer Immobilie trennen wollen, oder Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln benötigen. Außerdem möchte ich sinnvolle Konzepte zur Belebung von ehemaligen Einzelhandelsflächen ausarbeiten und den Räumen eine neue Funktion geben.

In manchen Fällen müssen wir auch darüber nachdenken, verwaiste Immobilien als Stadt zu kaufen, mit eigenen Mitteln herzurichten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Vor allem die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in einem zeitgemäßen Zustand steigt in Bad Brückenau stetig an. Gerade im Innenstadtbereich bieten sich Wohnflächen für rüstige, selbstständige Senioren an, die nur noch beschränkt mobil sind. Im besten Fall als Mehrgenerationenhaus.

Eine spannende, zukunftsweisende Aufgabe, auf die ich mich freue!

1. Februar 2020
Es ist der Ortsteil, in dem ich die ersten 20 Jahre meines Lebens verbracht habe. Das Staatsbad, sehr beliebt als Wohngebiet für Familien, bekannt durch die Heilquellen und berühmt durch König Ludwig. Mit seinem stilvollen Park und den historischen Gebäuden ist man immer wieder fasziniert vom heutigen Schloßpark. Vor allem das jährlich stattfindende Parkfest zieht tausende Besucher aus Nah und Fern an.

Dieses Aushängeschild unserer Stadt sollten wir alle gemeinsam wieder mehr wertschätzen. Die so häufig erwähnte Disharmonie zwischen Stadt und Staatsbad findet doch grundsätzlich nur in unseren Köpfen statt. Und wie immer im Leben, sollte man aufeinander zugehen, Brücken bauen und gemeinsam davon profitieren, statt Vorurteile zu erzeugen.

Im momentan stattfindenden Politikwechsel unserer Stadt sehe ich eine großartige Chance, eine neue Gemeinschaft entstehen zu lassen, die von gegenseitigem Respekt und Teamgeist geprägt ist. Mit dieser gemeinsamen Kompetenz und Leidenschaft können wir große Dinge entstehen lassen, die sich gegenseitig ergänzen. Das Staatsbad als wertvolles Kleinod und luxuriöses Aushängeschild unserer Gemeinde und die Stadt mit ihren vielfältigen Funktionen für die Kurgäste und Besucher.

Lasst uns öfter stolz sein auf das was wir haben und zusammen an dem arbeiten, was uns fehlt.

2. Februar 2020
Im Ortsteil Wernarz ging ich bis zu meiner Einschulung in den Kindergarten. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich oft zu Fuß vom Staatsbad mit meiner Oma zum Kindergarten gelaufen bin. Diesen Kindergarten gibt es natürlich auch heute noch und auch meine Kindergärtnerin „Tante Jutta“ ist dort immernoch beschäftigt.

Hört man den Namen Wernarz, denkt man zunächst an ein verschlafenes Dorf. Mit seinen 220 Einwohnern liegt dies auch nah. Allerdings hat Wernarz einiges zu bieten, vor allem eine liebenswerte Dorfgemeinschaft, interessante Menschen, einen Hundeverein und erfolgreiche Gewerbebetriebe. Einen alt eingesessenen Schreiner und Bestatter, einen Fachbetrieb für Forst- und Gartengeräte und einen professionellen Baumdienst. Außerdem gibt es noch aktive Landwirtschaft und ein 3-Sterne Garni Landhotel, in dem im Jahr 1783 sogar der berühmte Dichter Friedrich von Schiller übernachtete.

Es gibt natürlich auch Baustellen im Ort, die dringend angegangen werden müssen. Die Zufahrt zum Friedhof oder die alte Sinnbrücke zum Beispiel, die schon lange Thema im Stadtrat sind. Auch was die Erweiterung von Wohnbebauung betrifft, eignet sich Wernarz durch seine idyllische Lage hervorragend.

Die enge Verbundenheit zu meiner Heimat ist mir wichtig. Ich werde als Bürgermeister auch die kleinsten Probleme ernst nehmen und für mich zu einem wichtigen Thema machen!

3. Februar 2020
Mit seinen 730 Einwohnern ist Römershag die zweitgrößte Gemeinde des Stadtgebiets. Berühmt wurde der Ortsteil als Geburtsort des Arzt und Philosophen Dr. Melchior Adam Weikard, dessen Vater im heutigen Gasthaus Breitenbach eine Brauerei und Gaststätte leitete.

Römershag ist wichtige Hauptschlagader Bad Brückenaus, nicht nur, weil hier unsere Gäste hier empfangen werden, sondern vor allem wegen den wichtigen Einrichtungen und Funktionen des Orts. In Römershag befinden sich unsere Trinkwasserbrunnen, sowie die Wasseraufbereitung der gesamten Stadt. Die Mittelschule, Realschule und das Franz-Miltenberger Gymnasium beheimatet Schüler aus der gesamten Brückenauer Rhönallianz. Das Pflegeheim Schloß Römershag bietet über 90 Bewohnern Wohnraum und Pflege und ist mit nahezu genau so vielen Beschäftigten ein wichtiger Arbeitgeber.

Besonders stolz können wir auf den aktiven 1. SV Römershag sein, bei dem sportliche Gemeinschaft gelebt und wichtige Integrationsarbeit geleistet wird. Mit viel Engagement betreut dieser kleine Sportverein insgesamt 7 aktive Fußball-Teams in allen Altersklassen. Die Einwohner von Römershag halten zusammen und beweisen oft, was man gemeinsam alles erreichen kann.

Mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses kommt eine große Aufgabe für den wichtigen Erhalt unserer Ortsteil-Feuerwehr auf uns zu, ebenso wird der Lärmschutz beim Neubau der Autobahnbrücke ein Thema werden. Hier gilt es Überzeugungsarbeit an vorderster Front zu leisten und nichts dem Zufall zu überlassen.

Auf diese Aufgaben freue ich mich und werde mit den Bürgern gemeinsam auch unbequeme Themen mit Leidenschaft zum Wohle aller zu einem sinnvollen Abschluss bringen.

4. Februar 2020
Der größte Bad Brückenauer Ortsteil ist Volkers mit knapp 800 Einwohnern. Volkers ist modern. Dank WhatsApp-Gruppe ist Volkers schon lange im digitalen Zeitalter angekommen, es gibt eine monatlich erscheinende Ortszeitung und viele Vereine halten zusammen und bringen Leben ins Dorf. Nicht zuletzt wegen der stets aktiven Ortssprecherin läuft es in Volkers wie am Schnürchen. Und die exklusive Lage macht Volkers schon lange zu einem Geheimtipp für Wohnungssuchende mit Stil.

Eine wichtige Institution für Jung und Alt ist das Haus Volkersberg, welches mit seinem umfassenden Angebot ein sehr breites Spektrum der Jugend- und Erwachsenenbildung abdeckt. Auch der Glaube spielt eine große Rolle, das ehemalige Franziskaner-Kloster beheimatet eine wunderschöne Wallfahrtskirche mit einer langen Historie, die bis ins Jahr 1378 reicht. Unentbehrlich ist auch der Familienförderverein, der jährliche Familienfreizeiten organisiert und sehr gut strukturiert ist.

Einige städtische Entscheidungen der letzten Jahre haben die Harmonie des Ortes ein klein wenig gestört, es gibt teils große Differenzen in den Bereichen Kindergarten und Feuerwehr. Als Stadtrat trage ich jede demokratische Entscheidung mit und vertrete diese auch nach außen.

Als Bürgermeister wird es mir ein großes Anliegen sein, bereits bei der Ideenfindung für wichtige Themen alle Bürger stärker einzubinden, um das beste Ergebnis zu erzielen. Die ständige Information über Fortschritte gehört für mich genauso dazu. In Sachen Erweiterung von Wohngebieten für Familien wird Volkers eine tragende Säule unserer Stadt sein.

Nur gemeinsam können wir große Aufgaben bewältigen und anschließend auch als starke Gemeinschaft wertschätzen.

5. Februar 2020
Wir kennen diese Frage alle: „Stell dir vor, du hast 3 Wünsche frei, was wünscht du dir?“. Und das wichtigste in unserem Leben ist natürlich Gesundheit. Viele würden gerne die Zeit zurückdrehen, einige wünschen sich eine glückliche Partnerschaft, andere eine große Reise. Die Motivation unserer Gedanken ist hier so vielfältig wie der Charakter selbst.

Auch ich habe mich gefragt, was in Bezug auf meine Kandidatur als Bürgermeister und das damit verbundene Amt meine 3 größten Wünsche wären. Da ich schon lange gemerkt hab, dass ich es als meine Lebensaufgabe ansehe, meiner Heimat und den Bürgern zu dienen, fiel mit die Antwort auf diese Frage auch nicht schwer.

Und hier sind sie:
1.) Die harmonische Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Stadtrat, Verwaltung und dem Staatsbad, welche von gegenseitigem Respekt, Mut und Teamgeist geprägt ist. Die Grabenkämpfe müssen der Vergangenheit angehören!
2.) Die gemeinsame Entwicklung einer starken Zukunft unter dem Titel „Stadt mit Sinn“, denn wir können mit den vielen Qualitäten unserer Stadt auftrumpfen und etwas großartiges entstehen lassen. Vor allem unserer Jugend müssen wir mehr Raum schenken.
3.) Ich möchte Wertschätzung erfahren und diese auch an euch zurück geben. Vieles haben wir schon zusammen geleistet in unseren Vereinen, Betrieben und Familien. Lasst uns weiter unsere Energie bündeln und erfolgreich sein.

Zur Erfüllung meiner 3 Wünsche benötige ich deine Hilfe! Schenke mir dein Vertrauen und unterstütze mich bei der Bürgermeisterwahl mit deiner Stimme – für unsere Heimat mit Sinn! Danke!

Was sind deine 3 Wünsche für unsere Stadt? Was darf ich mir notieren und umsetzen für dich? Bitte schreib deine 3 größten Wünsche in die Facebook-Kommentare, oder auch gerne anonym per Email an stumpe@loewe-kreativ.de. Ich werde die Ergebnisse sammeln und zusammengefasst veröffentlichen.

6. Februar 2020
Heute ist Donnerstag, der 6. Februar 2020. Nach dem Aufstehen hab ich zunächst mal mein zerflettertes Poster an der Umgehungsstraße erneuert – vielleicht bei Dauerregen nicht die beste Wahl, seine Werbung auf Wellpappe drucken zu lassen, jedoch für mich wichtig, da ich Plastik vermeiden will.

Eigentlich ein Tag wie jeder andere, doch es fühlt sich ganz anders an. Es ist dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich daran denke, dass in 10 Stunden hoffentlich hunderte Interessierte den Weg in die Georgi Halle finden, um sich ihre persönliche Meinung zu bilden über den zukünftigen Bürgermeister ihrer Lieblingsstadt. Und die Brückenauer haben die Wahl aus 3 Bewerbern, die aus meiner Sicht alle das Zeug dazu haben, jedoch jeder seine eigene Sichtweise vertritt. Spannend!

Liebe Brückenauer…heute Abend hat die örtliche Presse eine großartige Veranstaltung organisiert. Ich bitte euch, macht davon Gebrauch, um euren Blick zu schärfen für die Zukunft unserer Stadt. Sagt es euren Nachbarn, Bekannten und Verwandten. Die traurige Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl muss der Vergangenheit angehören – lasst uns  aufstehen, die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam unsere Stadt in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Ich freue mich auf euch alle, auf eure vielen Fragen und Meinungen und eine super Stimmung in der Georgi Halle. Und noch eine Bitte – seid friedlich und fair – jeder Kandidat hat es verdient, mit Respekt und Empathie behandelt zu werden. Lasset die Spiele beginnen!

7. Februar 2020
Gestern fand in der Georgi Halle die von der Saale-Zeitung organsierte und moderierte Podiumsdiskussion statt, bei der alle interessierten Brückenauer die Möglichkeit hatten, sich persönlich ein Bild zu machen von ihrem zukünftigen Bürgermeister. Und es war wirklich unglaublich. Bereits kurz nach Einlass waren sämtliche Sitzplätze belegt und man spürte förmlich die Erwartung und Spannung aller Anwesenden.

Pünktlich um 19 Uhr begrüßten Ulrike Müller und Susanne Will die Gäste in einer komplett vollen Halle und stellten uns 3 Kandidaten vor. Es war ein professionell strukturierter Abend, der mit kleinen, lustigen Einlagen aufgelockert wurde. Die Auswahl der Fragen, die von euch eingereicht wurden, deckten eine große Bandbreite ab, so dass man wirklich auch die Tiefe Motivation erkennen konnte. Die Fragen waren uns Kandidaten im Vorfeld nicht bekannt, es musste also spontan geantwortet werden.

Mein großes Dankeschön geht vor allem an euch, liebe Brückenauer – ich bin völlig begeistert von diesem Abend. Vor allem, wie friedlich und harmonisch alles abgelaufen ist. Keine unschönen Zwischenrufe, überhaupt kein beleidigender Kommentar, es war Wertschätzung pur – auch unter uns Kandidaten. So kann es weiter gehen, ich bin von Tag zu Tag mehr davon überzeugt, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben, mich als Bürgermeister meiner Lieblingsstadt beworben zu haben, weil ich genau weiß, dass man mit euch zusammen viel erreichen kann! DANKE!

Das Video findet ihr hier: https://www.facebook.com/SaaleZeitung/videos/189088885483804/

8. Februar 2020
Früher war alles besser, so heißt es oft bei einer gemütlichen Stammtisch-Runde. Vieles davon ist natürlich abhängig von den persönlichen Erwartungen. Und oftmals vergessen wir dabei den Blick nach vorne.

Ist es für dich nicht viel interessanter in die Zukunft zu blicken? Was erwartet uns noch spannendes? Alles um uns herum entwickelt sich in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und wir haben verschiedene Chancen, darauf zu reagieren. Entweder wir schauen zu und schwelgen weiter in tollen Erinnerungen, oder wir richten unseren Blick auf die vielen Dinge, die in der Zukunft auch für uns wichtig sein können und geben Vollgas.

Digitalisierung, Elektromobilität, das Internet der Dinge, 5G, Industrie, Flugtaxen, Wohnen 5.0 – alles super spannende Themen mit wahnsinnigem Wachstumspotenzial.

Mit der für sämtliche eben genannten Bereiche perfekte Lage, zentral in Deutschland, kann Bad Brückenau Dreh- und Angelpunkt werden für zukunftsweisende Technologien, mit unserem Standortvorteil direkt an der Autobahn können wir im großen Spiel der E-Mobilität mitspielen, wovon auch unsere Gastronomie und Hotellerie von profitieren kann.

Machen wir uns fit für die Zukunft!

9. Februar 2020
Ich bin mit Leib und Seele Bad Brückenauer und liebe diese Stadt und ihre Bürger mit all ihren Facetten. In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt und der Frage nach dem Sinn meines Wirkens und Handelns. Dabei ist mir durch viele Hinweise immer bewusster geworden, dass ich es als meine Lebensaufgabe betrachte, alle Energie, mein Wissen und vor allem meine Motivation darauf zu verwenden, meine Heimat in eine bedeutsame Zukunft zu führen.

Mit meiner beruflichen und privaten Präsenz in Bad Brückenau habe ich in sämtlichen Bereichen ein starkes Netzwerk aufgebaut, welches gerade bei gemeinschaftlich zu treffenden Entscheidungen von großem Nutzen sein wird. Mein großes und viele Bereiche umfassendes ehrenamtliches Engagement hat mir schon sehr viele Türen geöffnet und ich durfte wichtige Wertschätzung meiner Mitmenschen erfahren. Durch die 18-jährige Zugehörigkeit im Bad Brückenauer Stadtrat konnte ich mich tief in sämtliche verwaltungsrelevante Themen einarbeiten und habe mein persönliches Profil für eine sinnvolle Stadtentwicklung geschärft. Die Stärken und Schwächen unserer Stadt sind mir bekannt und ich benötige in Hinblick darauf keinerlei Einarbeitungszeit.

Da mein gesamtes Leben durch Respekt, gegenseitige Wertschätzung und gemeinschaftliches Denken und Handeln geprägt ist, werde ich diese Eigenschaften auch als Bürgermeister meiner Lieblingsstadt leben und mit Verwaltung, Stadtrat und Bürgern gemeinsam die richtigen Entscheidungen herbeiführen.

Mein Fokus wird immer auf der zielgerichteten und zukunftsorientierten Weiterentwicklung unserer Stadt liegen, für die ich gerne die Marke „Bad Brückenau – Stadt mit Sinn“ konzipieren möchte.

10. Februar 2020
Die letzte Nacht könnte nicht passender für dieses Thema sein. Sturm „Sabine“ fegt über Deutschland hinweg und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Die Region um Bad Brückenau ist bisher ziemlich glimpflich davon gekommen. Doch ihr habt es sicherlich auch mitbekommen. Mehrere Male ist unsere freiwillige Feuerwehr zu Einsätzen ausgerückt – und das zu Zeiten, an denen wir alle friedlich schlummernd in unseren warmen Betten liegen.

Bei der Feuerwehr wird es, wie in anderen Vereinen auch, immer schwieriger, neue Mitglieder für den aktiven Dienst zu bekommen. Jedoch sind die Feuerwehren keinesfalls mit einem Sportverein zu vergleichen, denn gerade bei Einsätzen wissen die Kameraden, es geht meist um Menschenleben, oder die Abwehr von Gefahren, dabei zählt oftmals jede Sekunde. Die grundlegende Freiwilligkeit wird also ergänzt durch ständige Einsatzbereitschaft, 7 Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag. Auch die Ortsteilwehren genießen hier den gleichen Stellenwert wie unser Hauptstandort mit seinen über 200 Einsätzen pro Jahr.

Wir alle müssen die Tätigkeit unserer Feuerwehren noch mehr würdigen und aktiv Hilfe leisten bei der Gewinnung von Mitgliedern. Dies kann in Form von Werbekampagnen stattfinden, oder auch durch die Schaffung gewisser Anreize für die Aktiven. Die Anforderungen an Material wachsen stetig und auch hier müssen wir unsere Feuerwehren auf dem neusten Stand halten.

Nachdem der aktuelle Referent für Katastrophenschutz und Feuerwehr ausscheidet und auf den Listen der verschiedenen Gruppierungen mehrere aktive Feuerwehrleute zur Wahl stehen, sehe ich es für sinnvoll an, dass auch die Mitglieder der Feuerwehr mitentscheiden, wer zukünftiger Referent werden soll.

Für ein harmonisches Miteinander!

11. Februar 2020
Viele Fragen erreichen mich, seit bekannt ist, dass ich als Bürgermeister für meine Lieblingsstadt kandididere…und einige davon beantworte ich dir heute.

1.) Wirst du dein Geschäft schließen?
Ich habe mich bereits vor meinem Entschluss zu kandidieren, um eine geeignete Nachfolge gekümmert. Es wird also weiter gehen, allerdings ohne mich, denn ich werde dann zu mindestens 100 % Bürgermeister sein.

2.) Hast du dann überhaupt noch Zeit für irgendwas?
Selbstverständlich – denn das hab ich ja jetzt auch! In meiner Selbstständigkeit widme ich wöchentlich mindestens 60-70 Stunden meinem Geschäft und alle Hobbies sind trotzdem machbar. Alles eine Sache der Organisation.

3.) Wirst du dann noch das Stadtfest mitorganisieren können?
Ganz klar ja, vor allem das Stadtfest möchte ich wieder in altem Glanz erstrahlen lassen – und dazu ist es nötig an die geleistete Arbeit mit allen beteiligten Vereinen anzuknüpfen und die Qualität Jahr für Jahr zu steigern. Die Organisation des Stadtfestes wird also ein großer und wichtiger Punkt auf meiner To-Do-Liste sein.

4.) Bist du dann auch noch bei Faschingszug, Handball, Pink-Lauf, Dreikönigsturnier usw. aktiv?
Natürlich – denn all diese Events stehen als fester Termin in meinem Kalender und ich moderiere diese wichtigen Veranstaltungen schon immer sehr gerne. Auch beim Handball werde ich als Schiedsrichter weiterhin aktiv bleiben, weil es mir Spaß macht und es ein sportlicher Ausgleich ist.

5.) Wird das Bürgermeisteramt für dich nur eine kurze Zwischenstation sein?
Ganz klares Nein! Es gab in den letzten Jahren viele Zeichen für mich, die mir gezeigt haben, dass genau dieses Amt und die damit verbundenen Aufgaben meine Leidenschaft sind und ich diese gern zum Wohle aller ausüben möchte. Das Bürgermeisteramt werde ich intensiv leben, da ich davon überzeugt bin, dass es meine Lebensaufgabe ist, den Bürgern und dieser Stadt zu dienen und gemeinsam mit allen Beteiligten Bad Brückenau in eine bedeutungsvolle Zukunft zu führen. Darauf freue ich mich!

12. Februar 2020
Na..!? Hast du gerade auch diese Melodie von den Scorpions im Kopf? Oder du pfeifst sogar die Anfangsakkorde mit? Jeder hat sie doch, diese Melodie, die sofort in unseren Köpfen abgespielt wird bei bestimmten Gelegenheiten. Bei unserem Handball-Verein ist es zum Beispiel „Don´t stop believin'“ von Journey. Die ersten Töne erklingen und wir sind sofort hellwach und die Stimmung steigt.

Bei der Vorbereitung auf unsere erste Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten, die im Kurstift stattfand, hatte ich plötzlich diese Melodie „Wind of Change“ im Kopf. Und welches andere Lied steht sinnbildlich so sehr für Veränderung? „The future’s in the air. I can feel it everywhere“ – genau dieses Gefühl haben wir derzeit doch alle, sobald wir uns irgendwo mit Brückenauern unterhalten. Eine wirklich positive Aufbruchsstimmung!

Zu dieser positiven Stimmung tragt vor allem ihr bei, sowie auch die vielen motivierten Männer und Frauen, die sich alle uneigennützig und zum Wohle aller bereit erklärt haben, etwas zu verändern und Gas zu geben für unsere Lieblingsstadt.

Lasst uns gemeinsam diese Stimmung verstärken und nach außen tragen. Mein Wunsch ist es, dass wir alle Rekorde in Sachen Wahlbeteiligung knacken, die es jemals in Bad Brückenau gab. In den nächsten Tagen habt ihr bereits die Möglichkeit, die Briefwahl zu beantragen, das ist bei der Menge an Stimmzetteln und der riesen Kandidatenauswahl auch sicherlich sinnvoll. Motiviert alle Leute zum wählen!

„Die Zukunft liegt in der Luft – ich kann sie überall spüren!“

13. Februar 2020
Es bleibt noch etwas mehr als 1 Monat bis zum offiziellen Wahltermin. Am 15. März 2020 findet die sog. Urnenwahl statt. Hier öffnen die Wahllokale den kompletten Sonntag und man hat die Möglichkeit, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Eine interessante Alternative startet schon in diesen Tagen – die Briefwahl.

In den kommenden Tagen flattert bei jedem von uns die Wahlbenachrichtigung ins Haus. Auf der Rückseite dieser Karte findet man den Antrag zur Briefwahl. Falls man in Ruhe zu Hause wählen möchte, oder am 15. März verreist ist, sollte man unbedingt diese beantragen, denn jede Stimme ist wichtig.

In Bad Brückenau, Wernarz, Staatsbad, Römershag und Volkers erhält jeder Wähler 4 Stimmzettel: Einen gelben für die Wahl zum ersten Bürgermeister, einen hellblauen für die Wahl des Landrats, einen grünen für den Stadtrat und einen großen weißen für den Kreistag. Bürgermeisterwahl: 1 Stimme. Landrat: 1 Stimme. Stadtrat: 20 Stimmen. Kreistag: 60 Stimmen. Bei Stadtrat und Kreistag hast du die Möglichkeit, pro Kandidaten bis zu 3 Stimmen zu vergeben, allerdings nicht mehr als insgesamt 20 Stimmen beim Stadtrat und 60 beim Kreistag!

Eine ausführliche und einfach erklärte Info-Broschüre für die Wahl findest du hier:
DOWNLOAD WAHLHILFE-HEFT

Ich freue mich auf deine Stimme als erster Bürgermeister für Bad Brückenau. Unterstütze mich auch auf der Stadtratsliste der PWG (Listenplatz 1) und auf der Kreistagsliste der PWG (Listenplatz 6). DANKE!

14. Februar 2020
Gestern wurde ich von der FDP Bad Brückenau zu einem Vortrag von Karl Graf Stauffenberg eingeladen. Es war ein toller Dialog, bei dem der Schriftsteller und Unternehmer vor allem auf die Themen Freiheit und Selbstverwirklichung einging und das Publikum gekonnt einband. Er referierte über politische Themen und wie es nach seinem Verständnis die etabliereten Parteien schaffen, unseren Staat zu verwalten statt zu gestalten.

Auch in kleinen Städten und Gemeinden formieren sich Anhänger der großen deutschen Parteien um in den Gremien etwas zu erreichen. Und auch hier lässt sich eine gewisse Hierarchie erkennen, die bestimmte Denkweisen vorgibt und dadurch Einfluss auf die Entscheidungen der Mitglieder nimmt. Es ist die Freiheit und Selbstverwirklichung, die Graf von Stauffenberg ansprach, welche die Mitglieder einer Partei ein Stück weit aufgeben.

Aus diesem Grund bin ich seit mehr als 18 Jahren überzeugtes, parteiloses Mitglied des Stadtrats. Bei der PWG Bad Brückenau hab ich meine Heimat gefunden. In unserer Gruppierung sind wir häufig unterschiedlicher Meinung und können diese natürlich auch bei Abstimmungen ohne schlechtes Gewissen beibehalten.

Die Öffnung der etablierten Parteien in Bad Brückenau für parteilose Mitglieder und die damit verbundene freiheitliche, offene Denkweise in deren Reihen, motiviert zu einem Systemwechsel, den wir so dringend brauchen. Es macht wirklich Spaß, so viele „freie“ Kandidatinnen und Kandidaten zu sehen, die alle nur ein Ziel haben – unsere Lieblingsstadt zu entwickeln. Lasst es uns angehen, alle zusammen!

15. Februar 2020
Wir leben in einer Zeit des ständigen Wandels. Immer rasanter strebt jeder nach „Höher – Schneller – Weiter“, um den Anschluss zu halten. Egal, ob es im privaten Bereich ist und man jedes neue Handymodell kaufen muss, oder in der Wirtschaft, bei der alles auf ständigen Wachstum ausgelegt ist, welcher zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Es wird uns aber auch allen zu leicht gemacht, denn Banken verschenken das Geld heutzutage.

Was bedeutet dies in Bezug auf eine Stadt wie Bad Brückenau? Auch wir sind dem Trend verfallen, nun alles, was wir in den letzten 20 – 30 Jahren versäumt haben, aufholen zu wollen. Doch die Finanzen einer Kommune sind nun mal begrenzt. Also ist man auf Fördermittel angewiesen, auf Kredite, oder wenn es ganz eng wird auf die sog. Stabilisierungshilfe.

Jedes Jahr im Herbst empfängt der amtierende Finanzminister die Bürgermeister aus „verarmten Gemeinden“ und überreicht ihnen ein Papier, auf dem eine Geldsumme steht. Oft liest man dann in der Zeitung „Wir sind so stolz darauf, die Stabilisierungshilfe bekommen zu haben“, oder „…die Stabilisierungshilfe ist wie ein warmer Geldregen…“.

Ich persönlich sehe es als wichtige Aufgabe und vor allem Lerneffekt an, diese angespannten Situationen aus eigener Kraft zu lösen und am Ende mit erhobenem Haupt stolz darauf sein zu können, dass man es selbst geschafft hat, aus dieser Misere zu kommen. Es ist aus meiner Sicht das falsche Signal, welches von vielen Bürgermeistern mit ihrer Meinung in Bezug auf die Stabilisierungshilfe nach außen gesendet wird.

Lasst uns wieder unsere eigene Melodie spielen und uns nicht die Noten anderer vorgeben lassen.

16. Februar 2020
War das gestern nicht ein exzellenter Tag? Wenn ich an die letzten 24 Stunden zurück denke, gerate ich immernoch ins Schwärmen. Ab 10 Uhr hatten Die Grünen einen Regionalmarkt mit Kinderprogramm und Musik auf dem Marktplatz organisiert und die Brückenauer kamen in Scharen. Bei bestem Wetter hatte man die Möglichkeit regional einzukaufen, sich über die Wahlen zu informieren, oder einfach nur zu tratschen.

Am Nachmittag ging es dann sportlich zu. Die Handball-Frauen des 1. FC Bad Brückenau erkämpften sich im Rhönderby gegen Bad Neustadt einen Sieg in der letzten Sekunde und wurden von den vielen Fans begeistert gefeiert. Am Abend dann spielte die erste Männermannschaft im Meisterschaftsduell gegen den klaren Favoriten. Vor ausverkauften Rängen zeigten sie eine tolle Leistung, verloren aber am Ende, da Marktsteft einfach überlegen war. Trotzdem gab es großen Lob undWertschätzung der ungefähr 350 Zuschauer. Ein Highlight war die erste Video LIVE-Übertragung des gesamten Spiels auf Facebook, welches auch über 900 Personen angeschaut haben.

Es war ein toller Tag und eine riesen Werbung für Bad Brückenau, dies funktioniert NUR GEMEINSCHAFTLICH. Und genau deshalb liebe ich die Menschen hier auch so. Weil wir alle unsere Heimat schätzen und in guten und schlechten Zeiten, bei Erfolg und Misserfolg füreinander da sind. Das zeigt sich immer häufiger.

Danke Leute für so einen tollen Samstag! Das ist großartig!

17. Februar 2020
In den letzten Tagen durften wir mit der Mannschaft der PWG bei einigen Veranstaltungen unsere Ideen vorbringen und mit vielen Menschen über Ziele, Chancen, sowie Probleme sprechen. Die große Resonanz in Wernarz und Römershag war super, es kamen viele interessante Beiträge, vor allem auch wichtige Fragen zur Stadtentwicklung im Allgemeinen und auch Sorgen und Nöte im Besonderen kamen zur Sprache.

Was in vielen persönlichen Gesprächen häufig auffällt, es werden Dinge vorgebracht, die bereits in Arbeit sind, oder tolle Ideen und Vorschläge gemacht, die bisher noch nicht an die richtigen Stellen getragen werden konnten. In den meisten Fällen ist die Information der Schlüssel zum Erfolg. Wir kommunizieren zu wenig miteinander.

Meine täglichen Beiträge sind ein gutes Beispiel, wie ich mir transparente Stadtführung vorstelle. Auch als Bürgermeister möchte ich regelmäßig darüber informieren, was sich in unserer Stadt tut, welche Projekte gerade in Arbeit sind und was wir gemeinsam angehen sollten. Hierfür möchte ich online und auch offline die Möglichkeit schaffen, dass jeder interessierte Bürger sich einfach informieren kann. Sei es über die sozialen Medien, auf einer speziellen Unterseite der städtischen Homepage, oder dem klassischen Aushang auf öffentlichen Plätzen.

Wir alle brauchen Informationen und müssen die Möglichkeit haben, unsere Ideen einzubringen. Hierfür sind auch persönliche Treffen wichtig, wie zum Beispiel ein regelmäßiger Bürger-Stammtisch, bei dem jeder die Möglichkeit hat, zu Wort zu kommen.

Transparenz, Offenheit und gegenseitiges Vertrauen gehören für mich zu meinem persönlichen Selbstverständnis!

18. Februar 2020
Es ist derzeit das Thema, welches am häufigsten diskutiert wird. Das geplante Ärztehaus im Georgi-Park. Viele Menschen fragen mich, weshalb ich mich als Kritiker in der Wahlzeit nicht aktiv zu Wort melde und weshalb ich nicht persönlich den Initiatoren des Bürgerbegehrens angehöre. Dies mag ich gerne beantworten.

Zur Historie: Im Februar 2019 stellte ein Investor Pläne für ein Ärztehaus vor, welches in einer Größe von 3200 Quadratmeter im Park entstehen sollten. Nach schier endloser Diskussion und Kritik über alle Fraktionen hinweg verschob die Bürgermeisterin die Entscheidung. Im Juli wurden erneut Pläne vorgestellt, der Plan sah nun eine Fläche von 1725 Quadratmeter vor. Es gab eine namentliche Abstimmung und das Gremium stimmte mehrheitlich mit 12:7 Stimmen für den Standort im Park.

Es gibt also einen demokratischen Beschluss des Stadtrats, den ich auch nach außen hin vertrete.

Ein Bürgerbegehren und der Bürgerentscheid sind in unserem Land wichtige Instrumente direkter Demokratie auf kommunaler Ebene. Hier hat der Bürger das Recht, Entscheidungen zu Sachthemen zu verändern, denn der Beschluss des Bügerentscheids wirkt wie ein Beschluss des Stadtrats.

Frühzeitige Bürgerbeteiligung ist für mich eine wichtige Basis für Entscheidungen der Stadtentwicklung. Aus diesem Grund begrüße ich persönlich die Gründung des Bürgerbegehrens, da sich hier Bürger aktiv zu Wort melden, denen der vollständige Erhalt unseres Georgi-Parks am Herzen liegt. Man stellt hier nicht das Projekt in Frage, sondern lediglich den Standort. Eine sehr erfreuliche Entwicklung hierbei ist, dass der Investor bereits signalisiert hat, Gespräche mit der Initiative aufnehmen zu wollen, um wichtige Fragen zu klären.

Kompromisse gehören zum Leben dazu – und gemeinsam getroffene Entscheidungen werden auch zukünftig von Respekt und Anerkennung getragen werden. Ich freue mich, dass sich so viele Bürger Gedanken um unserer Stadt machen.

Weil wir unsere Stadt lieben!

19. Februar 2020
Mit einer Wahlbeteiligung von 39,3% schrieb Bad Brückenau vor 6 Jahren Geschichte, diese war jedoch nicht positiv. Es war die geringste Teilnahme an einer Wahl im gesamten Landkreis Bad Kissingen. In Zahlen waren das NUR etwas mehr als 2000 Wähler. Lass uns dies gemeinsam ändern!

Was ist überhaupt der Stadtrat?
Der Bad Brückenauer Stadtrat besteht aus dem ersten Bürgermeister und den 20 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern. Sie entscheiden unter anderem über die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten, Kauf von Feuerwehrfahrzeugen, Bau von Kindergärtem, Ausübung von Vorkaufsrechten, Sanierung der Wasser- und Abwasserversorgung und vieles mehr.

Der Stadtrat überwacht und kontrolliert die Verwaltung und er verteilt die Aufgabenbereiche unter den Gemeinderatsmitgliedern. So kann der Stadtrat z.B. Referenten (Sozialreferent, Kulturreferent, Sportreferent usw.) bestellen und sie mit besonderen Aufgaben betrauen. Dies ist existenziell und ein Baustein unserer Demokratie. Es ist sehr wichtig, wählen zu gehen, denn wir alle haben es in der Hand, wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht.

In vielen Veranstaltungen können wir uns derzeit über die Kandidatinnen und Kandidaten von 5 verschiedenen Gruppierungen informieren. Lasst uns diese Möglichkeit nutzen und gemeinsam den besten Stadtrat aller Zeiten zusammenstellen, mit einer ausgewogenen Mischung an erfahrenen und jungen Mitgliedern.

Wir haben es in der Hand – Bad Brückenau braucht uns alle! Auf gehts!

20. Februar 2020
Sind wir mal ganz ehrlich, spricht man mit Jugendlichen in Bad Brückenau, erntet man als Vertreter der Stadt aktuell nicht übermäßig viel Lob. Es fehlt an zeitgemäßen Spielplätzen, geeigneten Jugendräumen und auch Mitsprachemöglichkeit. Lobend erwähnt wird immer die Arbeit der Gemeinde-Jugendarbeiterin, die allerdings nur zu gewissen Zeiten zur Verfügung steht. Wir kümmern uns in Bad Brückenau überwiegend um die Probleme und Wünsche der Erwachsenen, die Kinder und Jugendlichen haben kaum Möglichkeiten zu Wort zu kommen.

Mein Wunsch ist es, ein selbständiges Gremium zu schaffen in Form eines Jugendstadtrats, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Ideen einbringen und Wünsche äußern können. Hier stelle ich mir gemeinsame Sitzungen vor, bei denen ich als Bürgermeister natürlich gemeinsam mit dem Jugendreferenten und unserer Gemeindejugendarbeiterin anwesend sein werde. Vielleicht wäre es auch denkbar, einen „Jugendbürgermeister“ zu wählen, der dann das Sprachrohr aller Jugendlichen ist und auch Rederecht im großen Stadtrat bekommt.

Ich bin selbst mit jungen 27 Jahren in den Stadtrat gewählt worden und mir war am wichtigsten, die Themen der Jugendlichen in das Gremium einzubringen. Lasst uns der Jugend eine offizielle Plattform schaffen um Wünsche, Anliegen und Probleme sofort zu erörtern und gemeinsam eine Lösung dafür zu suchen.

Durch gegenseitige Wertschätzung schaffen wir Vertrauen und geben den Jugendlichen kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Für eine Stadt mit Sinn, in der unsere Kinder auch in 20, 30, 40 Jahren gerne leben und großartige Geschichten über ihre tolle Jugend in Bad Brückenau erzählen können.

21. Februar 2020
Eine der vielen Fragen, die mich derzeit erreichen: „Weshalb postest du jeden Tag etwas bei Facebook & Co.? Ist das nicht sehr stressig…?“ Dazu möchte ich dich gerne mitnehmen und dir eine Antwort drauf geben. Stressig ist es für mich überhaupt nicht, denn die Themen sind einfach da, ich brenne für unsere Stadt, deshalb muss ich mir nichts aus den Fingern saugen.

Wir alle, die unsere Heimat wertschätzen und gerne hier leben, wollen doch mitreden können. Über die aktuelle Lage im Rathaus, die anstehenden Aufgaben und Projekte, neue Ideen, sowie Veranstaltungen und Großereignisse. Es gehört für uns alle zum Selbstverständnis in Zeiten des Internets, ständig informiert zu sein und auf die meisten Fragen eine Antwort im Netz zu finden. Es ist zeitgemäß.

Aktuelle Information und Transparenz sind für uns alle unverzichtbar. Nur, wenn wir gut informiert werden, wächst auch die Akzeptanz für das, was in unserer Stadt geschieht. Wir können uns einfacher mit Dingen identifizieren, bei denen wir schon in der Entstehung eingebunden sind.

Drum werde ich auch als Bürgermeister meine Hausaufgaben machen und regelmäßig über alle Themen, die unsere Heimat betreffen, ausgiebig informieren. Zu meiner Vision „Stadt mit Sinn“ gehört völlige Transparenz für uns alle und hierfür sind die sozialen Medien eine hervorragende Plattform.

22. Februar 2020
Wir alle lieben es! Unsere Lieblingsmusik bringt uns in Stimmung, tröstet oder motiviert uns. Auf vielfältige Art unterstützt uns Musik in unserem Alltag. Sei es Klassik, Blasmusik, Rap, Hip-Hop, House oder Hardrock. Musik wird von Menschen mit Instrumenten gemacht. Wer ein Instrument spielt, kann etwas Wertvolles und sorgt für Begeisterung bei den Zuhörern.

In der Diskussion um unsere August-Kömpel-Musikschule, die einst städtisch verwaltet wurde und nun seit vielen Jahren von einem Verein geführt wird, vergessen wir manchmal den hohen Stellenwert des musikalischen Bildungsauftrags. Der Deutsche Städtetag schrieb hierzu: „Musikschulen erfüllen eine wichtige kultur- und bildungspolitische Aufgabe in den Städten, Kreisen und Gemeinden. Sie haben, in Kooperation mit den Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen, eine eigenständige pädagogische und kulturelle Aufgabe. Musikschulen sind, wie das Bildungssystem insgesamt, eine öffentliche Gemeinschaftsaufgabe, bei der auch die Länder in der Pflicht stehen. Diese sollten sich angemessen an Betriebskosten, überörtlichen Aufgaben sowie Qualifizierungsmaßnahmen beteiligen.“

Auch ich vertrete diese Meinung und finde, wir sollten uns noch mehr um die Sicherung unserer Musikschule kümmern, die einen höheren Stellenwert hat, als andere Einrichtungen, die in ähnlicher Höhe gefördert werden, jedoch keinen Bildungsauftrag verfolgen. Und Bildung ist für uns alle wichtig.

Es gibt bereits jetzt für jeden von uns viele Möglichkeiten die Musikschule zu unterstützen, zum Beispiel als Mitglied des Trägervereins. Neben den umliegenden Gemeinden der Rhönallianz sehe ich vor allem uns in der Pflicht, das Überleben der Musikschule zu sichern, wenn uns deren Zukunft wichtig ist. Auch kreative Ansätze, wie Gründung einer Musikschulstiftung oder eine stärkere Einbindung der Akteure bei öffentlichen Veranstaltungen können dies fördern.

Wir müssen dringend Gespräche mit allen Verantwortlichen auf Augenhöhe zu führen, dieses wichtige Thema sollte nicht auf dem Scheiterhaufen des Wahlkampfs verheizt werden, sondern mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt sachlich besprochen.

23. Februar 2020
Es ist das Thema Nr. 1 derzeit in und um Bad Brückenau. Nach einer unglücklichen Pressemitteilung kursiert das Gerücht, der Bad Brückenauer Faschingszug würde abgesagt werden. Als Mitglied der Brükage darf ich euch verkünden – der Umzug findet natürlich statt und es sind auch über 30 Gruppen angemeldet. Laut aktuellem Wetterbericht wird es auch trocken und sonnig werden.

Auf dem Marktplatz bewirtet wieder der Leichtersbacher Skiclub, es ist also für Speis und Trank gesorgt. Im Anschluss an den Faschingszug wird es noch ein bisschen Musik auf dem Marktplatz geben, danach laden euch sämtliche Innenstadt-Restaurants ein euch zu stärken für den Endspurt.

In der Shisha-Bar in der Altstadt gibt es eine After-Zug Party und der Wirt des Restaurant Am Siebener Park in der TV-Halle hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Er hat die Sporthalle gemietet und öffnet die Türe vom Lokal zur Halle, damit alle Narren Platz haben. Außerdem spielt dort eine Partyband, es darf also bis in die späten Abendstunden gefeiert werden.

Heute musste dieser Beitrag einfach mal zwischen meinen Wahlbeiträgen zwischengeschoben werden, da es wichtig für uns alle ist!
Brückenau – Helau!

24. Februar 2020
Heute ist Rosenmontag, in 2 Tagen ist das närrische Treiben vorbei. Gelegentlich hört man die Meinung, ich sei ein großer Faschingsnarr und deshalb nicht ernst zu nehmen für ein Amt des Bürgermeisters. Blickt man jedoch mal ein Stück weit hinter die Kullissen des Karnevals, bekommt manch einer einen anderen Blick auf das bunte Treiben, das bei uns oftmals mit Ballermann-Partys oder Komasaufen gleichgestellt wird.

Seit einigen Jahren fahre ich jedes Jahr ein paar Tage nach Köln, um dort mit Freunden den traditionellen Karneval zu feiern. Ursprünglich gründeten sich dort Karnevalsvereine, die zu Fasching große Feste organisierten, zu denen jeder kommen durfte, egal ob arm oder reich, gebildet oder ungebildet. Es war immer jeder willkommen, auch diejenigen, die keinen Cent in der Tasche hatten.

Die Mitglieder der Vereine sind bunt zusammen gewürfelt, quer durch unsere Gesellschaft. In den einheitlichen Kostümen sticht hier keiner aufgrund seines Status heraus. Genauso ist es auch hier in Bad Brückenau. Es wird nicht auf die soziale oder kulturelle Herkunft geschaut, es interessiert niemanden, ob jemand homosexuell ist oder hetero. Man genießt eine gemeinsame, glückliche Zeit zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch.

Und dies motiviert mich von Jahr zu Jahr mehr, den Karneval aktiv zu unterstützen. Denn hier spielt es keine Rolle wer du bist oder woher du kommst. Im Karneval sind alle gleich! Und das wünsche ich mir auch oftmals im „wahren Leben“.

Lasst uns zusammen unseren Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, in dem wir sie unterhalten, glücklich machen und wertschätzen. Wir alle sind 1000 % Bröggenäer!

25. Februar 2020
Es ist Faschingsdienstag und närrische Wahlpause.

Unsere Lieblingsstadt wird von vielen feierwütigen Menschen aus Nah und Fern heimgesucht. Ich freue mich auf ein paar schöne Stunden mit euch allen. Noch ein letztes Mal dem Alltag entfliehen und dem Karneval fröhnen.

Die über 30 aktiven Gruppen, die am Zug teilnehmen stehen schon in den Startlöchern, auf dem Marktplatz wird die große Faschingsbar aufgebaut. Wir bereiten uns vor. Bis später, ihr Lieben!

Lasst uns alle gemeinsam unser schönes Bad Brückenau in ein singendes, tanzendes und schunkelndes buntes Farbenmeer verwandeln und vor allem: FRIEDLICH FEIERN!

HELAU BRÜCKENAU

26. Februar 2020
Das war der friedlichste Faschingszug den unser Bad Brückenauer Polizeichef je erlebt hat. Na das sind doch mal aufbauende Worte von unserem höchsten Ordnungshüter. Und Recht hat er, es war tatsächlich spitze. Bereits um kurz nach 13 Uhr trafen viele verkleidete Menschen in der Stadt ein und versammelten sich entlang der Straßen. Pünktlich um 14:11 Uhr zog dann der Gaudiwurm mit ca. 400 aktiven Teilnehmern los.

Es hat sich irgendwie angefühlt wie früher. Sowohl beim Umzug, wie auch in den Stunden danach, ausgelassene Stimmung überall, sämtliche Lokale gut besucht, tanzende und feiernde Narren, so weit man schauen konnte. Es ist herrlich, diese großartige Euphorie hier zu spüren. Alles, was momentan angepackt wird, es wird wertgeschätzt und gut besucht.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, pünktlich um 24 Uhr wurde der Fasching traditionell verbrannt. Nun kehren wir alle wieder in den Alltag zurück und freuen und schon wieder auf die kommende Saison, denn der 11.11. ist doch garnicht so weit entfernt.

Danke, dass ihr alle da wart und vor allem friedlich gefeiert habt. Das motiviert total noch viele viele Feste in Bad Brückenau zu organisieren. Packen wirs an!

27. Februar 2020
Wir alle haben schon jetzt die Möglichkeit, die Briefwahl zu beantragen. Anhand der bereits abgegebenen Wahlunterlagen deutet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung an – und darauf können wir alle stolz sein. Alle Brückenauer Bürger haben einen Stadtrat und Bürgermeister verdient, der zu uns passt.

Gerade jetzt muss nochmal deutlich gesagt werden, dass es eine Persönlichkeitswahl ist. Wir entscheiden gemeinsam über die Zusammensetzung des neuen Gremiums und dabei darf es keine Rolle spielen, welcher Partei man angehört. Wir wählen die Menschen, denen wir vertrauen und von denen wir überzeugt sind, dass sie unsere Interessen vertreten.

Der Stadtrat und Bürgermeister werden für die kommenden 6 Jahre gewählt. Ab 1. Mai sind die neuen Vertreter im Amt. In diesem Jahr scheiden mindestens 10 alte Mitglieder aus. Die Umbruchsstimmung in allen Gruppierugen ist deutlich spürbar, das ist gut so! Lasst uns eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Menschen wählen, die gemeinsam etwas tun für uns.

Und das wichtigste – wählen gehen! Und alle Nichtwähler motivieren, dies auch zu tun. Es ist unsere Chance!

28. Februar 2020
Vor allem in den kurzen Zeiten vor einer Kommunalwahl sind sie wieder da. Die Menschen, welche zum Teil fanatisch darum bemüht sind, sich auf die Seite ihrer Gruppierung oder ihres Kandidaten zu stellen. Und teilweise find ich das auch super – solange man seine eigenen Stärken und Ideen mit Motivation und Begeisterung verkauft.

Leider schießen ein paar wenige über das Ziel hinaus. Hier geht es lediglich darum, andere Gruppen oder im schlimmsten Fall Menschen persönlich anzugreifen, oder vermeintliche Fehler aufzudecken und zu verbreiten. Hier ist nicht die Liebe und Freude für seine eigenen Aktivitäten die Motivation, sondern Angst, Neid und zum Teil auch Hass.

Die Verbreitung ist meist nicht schwer, denn es ist nun mal Aufgabe der Presse, auch kritisch über Themen zu berichten, denn als Kandidat ist plötzlich sehr vieles von öffentlichem Interesse. „Hut ab“ vor manchen Journalisten, die es immer wieder sehr gut schaffen, den Spagat zwischen Bildzeitungs-Niveau und hochwertiger Pressearbeit hinzubekommen.

Es sind nun noch 16 Tage bis zum großen Wahlsonntag. Lasst uns bitte alle mit positiver Hingabe und Leidenschaft alle unsere Lieblingsandidatinnen und -kandidaten unterstützen.
 
Jeder Mensch hat es verdient, von uns mit Respekt und Anerkennung für seinen Einsatz für unsere Gemeinschaft wertgeschätzt zu werden.

29. Februar 2020
Unseren Kindern und Jugendlichen Räume und Möglichkeiten bieten, damit sie auch nach vielen Jahren noch stolz davon erzählen können, in Bad Brückenau eine großartige Jugend erlebt zu haben, ist das Ziel von uns allen. Mit der Umsetzung zügig anzufangen, dafür braucht es gute Ideen und ein Team, welches dahinter steht und anpackt.

Bei der Podiumsdiskussion in der Georgi-Halle hat mein Beitrag über den ehemaligen Ratskeller in Bad Brückenau positiven Anklang gefunden. Mein großer Traum, dort eine Begegnungsstätte in Form eines Jugendcafés mit Jugendzentrum zu installieren hat viele Diskussionen ausgelöst und vor allem die Jugend begeistert.

Aus diesem Grund werde ich gerne zu einer Besichtigung des ehemaligen Ratskellers einladen. Gemeinsam mit der PWG werden wir am nächsten Samstag, 07.03.2020 ein Treffen mit interessierten Jugendlichen und der Gemeindejugendarbeiterin haben, bei dem alle Beteiligten ihre Ideen einbringen können. Ab 11 Uhr ist jeder Besucher herzlich willkommen. Selbstverständlich auch alte Bröggenäer, die sich noch gut an die Zeiten des Ratskellers erinnern können.

Gerne berichte ich euch dort über das Projekt, welches mich persönlich begeistert und dazu bewogen hat, dies so ähnlich in unserer Lieblingsstadt zu verwirklichen. Es wird also ein spannender Vormittag in einem echten Bröggenäer LOST PLACE. Den ehem. Ratskeller (Zauberhöhle) findet ihr in der Marktgasse, zwischen Hotel zur Krone und Dörflinger Schuhe.

1. März 2020
Ein sinnvolles Modell um gemeinsam Erfolge zu erzielen, ist das der Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP). Hier werden Interessen gebündelt um einen partnerschaftlich Nutzen daraus zu ziehen. Dies ist zwischen einer Verwaltung und Wirtschaftsunternehmen möglich, aber auch zwischen Kommunen und Vereinen.

Beispiele für eine funktionierende ÖPP finden wir auch in unserer Lieblingsstadt. Die Musikschule, das Deutsche Fahrradmuseum, das Kammerorchester, oder die Sinnflut, um nur einige bekannte Beispiele zu nennen. An diesen Partnerschaften beteiligt sich die Stadtverwaltung mit Zuschüssen über ihre sog. freiwilligen Leistungen an bestimmten Organsiationen, damit beiden Partner einen Nutzen dadurch entsteht.

Wichtig hierbei, es ist regelmäßig zu hinterfragen, ob das Kosten- und Nutzenverhältnis noch in einem Einklang steht für beide Beteiligten. Grundsätzlich ist dies jedoch eine wertvolle Möglichkeit, um Synergien zu schaffen. Vor allem sind in einigen investiven Bereichen der Stadt bürokratische Grenzen gesetzt, die durch eine solche Partnerschaft vereinfacht werden können.

Sehen wir uns zum Beispiel die Innenstadt an, könnte hier über eine ÖPP ein großer Schritt getan werden für eine Wiederbelebung, an dem wir uns alle beteiligen können. Mit einem sinnvollen Gesamtkonzept für eine gastronomische, kulturelle und funktionelle Einkaufsstraße mit Mehrwert, bringen wir wieder Menschen in die Stadt und verteilen die verantwortung auf viele. Einfach mal über den Tellerrand blicken!

2. März 2020
Letzten Samstag waren wir mit den jungen Kandidatinnen und Kandidaten der PWG in Serhans Bierbar zu einer Kandidaten-Nacht. Bei Serhan prallen sämtliche Kultur- und Sozialkreise unserer Lieblingsstadt aufeinander. Sein Lokal ist ein sehr gutes Vorbild für aktive Integration und Wertschätzung ohne jegliche Vorurteile.

Wir durften hier sehr kritische, vollkommen ehrliche Frauen und Männer kennenlernen, die ungeschönt ihre Sichtweise auf die Brückenauer Stadtpolitik preis gegeben haben. Migranten, Flüchtlinge, Zugezogene, Ur-Brückenauer…es war alles dabei. Und viele fühlen sich nicht ernst genommen, nicht in Bad Brückenau, aber auch nicht in unserem Land allgemein.

Eine junge Frau zum Beispiel erklärte uns, dass sie ihre Wahlbenachrichtigung direkt weggeworfen hat, weil sie eh niemanden wählen könne, denn in BRK wird überhaupt nichts für junge Leute getan usw. Nach einer lebhaften Diskussion und konkreten Beispielen, was alles bereits gemacht wurde, dann die Wendung. Eine strahlende junge Frau sitzt da und sagt: „Ihr seid eine tolle Truppe, ich geh wählen!“

Das Fazit: Wir alle müssen mehr aufeinander zugehen und reden! Hinter jeder Person, sei sie vom Schicksal gebeutelt oder wegen ihrer Herkunft vorverurteilt, steckt ein wertvoller Mensch, der ernst genommen werden möchte. Jeder von uns kann einen Teil dazu beitragen, unsere Stadt noch liebenswerter für alle zu machen. Packen wirs an!

3. März 2020
17+4, auch das Ergebnis der Wahl wird uns 21 Vertreter bringen. Den ersten Bürgermeister und 20 Ratsmitglieder. Die Kommunalwahlen können ein Glücksspiel sein, denn keiner von uns weiß, wie sich am Ende der Stadtrat zusammen setzt.

Dies sollte für uns alle eine große Motivation sein, gerade deshalb wählen zu gehen, um genau die Personen zu unterstützen, denen wir unser Vertrauen schenken möchten. Es sind insgesamt 6 Jahre, für die das Gremium von uns gewählt wird.

Die Entscheidungen, die in dieser langen Zeit gefällt werden, sind weitreichend. Denken wir nur an die Sinnflut, verschiedene Bauwerke, die Innenstadt, unsere Jugend, den Tourismus oder die Vereine. Es gibt sehr viele existenzielle Maßnahmen.

Wünschenswert ist ein bunt gemischter Stadtrat, der die Meinungen von uns allen vertritt. Keine Partei, die durch eine Mehrheit glänzen kann, sondern eine gute Mischung aller zu Wahl stehenden Gruppierungen. Damit können wir ein Zeichen setzen und schaffen ein demokratisches Verhältnis.

Natürlich bin ich großer Fan meiner sehr ausgewogenen PWG-Mannschaft und bin davon überzeugt, dass wir alle gemeinsam, fraktionsübergreifend ein großes, starkes Team bilden können. Und dieses Team zu führen wäre mein großer Wunsch für den 15. März.
Einer für alle, alle für einen!

4. März 2020
Es ist noch nicht mal eine Woche her, als ich in meinem Wahltagebuch über die Schattenseiten der Kommunalpolitik berichtet hab. Nicht ohne Grund habe ich mir gewünscht, weiterhin fair zu bleiben, denn die Erfahrung der letzten 18 Jahre als Stadtrat hat mir gezeigt, dass vor allem kurz vor der Wahl bei vielen die Nerven blank liegen.

Eines kann ich mit Überzeugung sagen – wir drei Bürgermeisterkandidaten gehen absolut fair und friedlich miteinander um. Im Hintergrund jedoch feuert es aus allen Rohren. Und wenn man wie ich, einen sehr großen Freundeskreis in unserer Stadt hat, bekommt man dies auch alles mit, auch Details und die Namen der Absender.

Mein Sternzeichen ist Stier. Ein Stier ist ein absolut friedliches Tier, auch wenn man ihm rote Tücher vor die Nase hält, macht er sich einen Spaß draus und spielt mit den Toreros. Rammt man ihm allerdings Speere mit Widerhaken in den Körper, dann wird er böse. Nicht selten bleiben dann die Toreros auf der Strecke.

Da ich wirklich sehr resilient bin, prallen viele Speere an mir ab. Ich vertraue auch weiterhin auf die Menschen meiner Heimat, die mir in den letzten Wochen und Monaten in vielen Gesprächen so viel Spaß bereitet und noch mehr Mut gegeben haben.

 

Sorry Hater! Wir sind die Bröggenäer – wir halten zusammen! 

5. März 2020
Es ist ein Wunsch, der schon seit ein paar Jahren in meinem Kopf präsent ist. Der Umbau und damit die Aufwertung einer seit langer Zeit leer stehenden Innenstadt-Immobilie zu einem Begegnungsort für Jung und Alt. Ob und wie diese Pläne umsetzbar sind, ist von vielen Faktoren abhängig.

Bevor es an die Planung und eine konkrete Umsetzung gehen kann, ist deine Meinung gefragt. Ist ein neues Jugenzentrum, ein Jugendcafé, oder evtl. sogar ein Bürgerhaus überhaupt nötig? Wollen wir ein gemeinsames Projekt auf den Weg bringen, in dem unsere Jugend eine neue Heimat findet? Wie kann die Umsetzung aussehen? Was sind deine Ideen? Ist es überhaupt realistisch?

Zu einem kreativen Austausch wollen wir uns am kommenden Samstag, 07.03.2020 ab 11 Uhr in der Marktgasse in Bad Brückenau treffen. Treffpunkt ist vor der „Zauberhöhle“ (ehem. Ratskeller) zwischen dem Hotel zur Krone und dem Schuhfachgeschäft Dörflinger. Wir haben einen Fragebogen vorbereitet, denn die Meinung von uns allen ist bei diesem Thema sehr wichtig.

Selbstverständlich können alle Gäste auch einen Blick in das Gebäude werfen. Ich freue mich auf viele kreative Köpfe, die mit uns zusammen die Innenstadt beleben und für unsere Jugend einen neuen Treffpunkt erschaffen möchten. Und eins vorweg – ich hab richtig Lust darauf!

6. März 2020
Ein englisches Gedicht, welches mich schon seit vielen Jahren in Sport und Beruf begleitet, ist sinnbildlich für unser Leben. „…and when the great big scorer comes to mark against your name, he writes —not that you won or lost— but how you played the game…“.

Es ist am Ende des Spiels nicht wichtig, ob wir es gewonnen oder verloren haben, sondern wie wir es gespielt haben. Reflektiert auf unsere Heimat und die Gemeinschaft, die ich gerne mit einem großen Team vergleiche, soll uns dies immer dran erinnern, dass wir gemeinsam und leidenschaftlich an unseren Zielen arbeiten. Mit Spaß, Mut und Motivation – für unsere Lieblingsstadt mit Sinn!

Der momentan stattfindende Politikwechsel in Bad Brückenau ist eine große Chance für uns, eine neue Gemeinschaft entstehen zu lassen, die von gegenseitigem Respekt, Teamgeist und Kompetenz geprägt ist. Mit dieser gemeinsamen Leidenschaft können wir es anpacken und große Dinge entstehen lassen. Und geht mal etwas schief, dann krempeln wir die Ärmel hoch und spielen das nächste Match.

Weil wir alle heimatverliebt sind.

7. März 2020
Gestern Abend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau statt. Als langjähriges förderndes Mitglied war es für mich auch in diesem Jahr selbstverständlich, der Einladung hierzu zu folgen. Vor einem sehr gut gefüllten Lehrsaal begrüßte der Vereinsvorsitzende Sven Wiesner seine Kameradinnen und Kameraden.

Im Bericht des Kommandanten Michael Krug erfuhr man reichlich Wissenswertes über die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr in den Bereichen Technische Hilfeleistung, Unfällen und Bränden. Durch die neu gegründete Abteilung „Wiederbelebung“ unterstützt die FFW-BRK auch den örtlichen Rettungsdienst in Notfällen.

Die Häufigkeit der Einsätze liegt unter anderem auch an der Nähe zur Autobahn A7, die zum Einsatzbereich unserer Feuerwehr gehört. Michael Krug unterstrich auch nochmal, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist, so eine engagierte Truppe zu haben, die mit ihren ca. 100 Aktiven auf über 1000 Arbeitsstunden kommt.

Zur Feuerwehr gehört ebenso eine aktive Vereinsarbeit, ohne die so manche Veranstaltung überhaupt nicht denkbar wäre. In diesem Jahr findet auch wieder das stets gut besuchte Oktoberfest vom 02. bis 04. Oktober statt. Über die eigentlichen Aufgaben hinaus unterstützt der Feuerwehrverein auch aktiv und finanziell die Stadt, es wurde zum Beispiel ein Gerätewagen durch Vereinsgelder angeschafft, um die Stadtkasse zu schonen.

Es kann nicht oft genug betont, wie wichtig unsere Feuerwehren für unsere Gemeinschaft sind. Jeder von uns kann Teil dieser großartigen Mannschaft werden, es werden immer aktive Frauen und Männer für den Feuerwehr-Dienst gesucht.

Werde Mitglied – es lohnt sich!

8. März 2020
Das hat mich gestern tatsächlich vom Hocker gehauen. Der Einladung zur Besichtigung des ehemaligen Ratskellers sind wesentlich mehr interessierte Menschen gefolgt, als ich es je geahnt hätte. Weit mehr als 100 Brückenauer nutzten die Gelegenheit, um das alte Gebäude zu besichtigen. Das zeigt wieder mal, wie groß das Interesse von uns allen an unserer Lieblingsstadt ist.

Bereits um 10 Uhr haben wir uns mit Jugendlichen des Jugendraums und der Jugendsozialarbeiterin Ulrike Abersfelder getroffen, die auch den Impuls zu diesem Treffen gegeben hatte. Es geht um die Frage, ob die Immobilie und die Lage überhaupt geeignet sind für einen Jugendtreff und ob die Jugendlichen generell Bedarf an solchen Räumlichkeiten haben.

Ein Fragebogen, der von mehr als 40 Jugendlichen und Erwachsenen ausgefüllt wurde, wird nun auch in den Brückenauer Schulen verteilt, um ein genaues Stimmungsbild zu zeigen. Die Ergebnisse werden ausgewertet und demnächst veröffentlicht. Er ist auch als Download auf meiner Webseite zu finden.

Ab 11 Uhr waren dann alle Brückenauer eingeladen, sich ein Bild zu machen. In vielen Gesprächen wurden tolle alte Geschichten erzählt. Besonders die Tatsache, dass so viele neue Kandidatinnen und Kandidaten sämtlicher Listen an diesem Vormittag vor Ort waren, zeigt auch deren Interesse. Es wurde fraktionsübergreifend über eine weitere Vorgehensweise diskutiert.

Eins ist ganz klar, das Gebäude ist in einem sehr schlechten Zustand und muss grundlegend saniert werden. Es ist allerdings eine Chance, etwas für unsere Jugend zu erschaffen, das mit einem guten Konzept etwas großartiges werden kann.

Lasst uns gemeinsam an einer wertvollen Heimat für unsere Jugend arbeiten – sie haben es verdient!

9. März 2020
Der Arbeitstitel, der mich durch die gesamte Wahlkampagne begleitet…die Stadt mit Sinn. Und ist es nicht das, was wir alle suchen? Den Sinn für die Dinge, die uns jeden Tag dazu bewegen aufzustehen und genau das zu tun, was wir eben tun. Im Film „Per Anhalter durch die Galaxis“ wurde die Frage nach dem Sinn ganz konkret beantwortet. Der Sinn des Lebens ist „42“.

In unserem Fall ergibt dieser Arbeitstitel „Stadt mit Sinn“ Raum für viel mehr, denn wir alle können stolz darauf sein, dass wir ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Denn nur wir in Bad Brückenau sind die einzige „Stadt mit Sinn“ auf dieser Welt – und dies können wir nutzen!

Unterhalten wir uns mit zugezogenen Neubürgern, erfährt man schnell, dass diese extra zu uns gezogen sind, weil sie hier genau das finden, was für sie momentan sinnvoll erscheint. Lebensqualität, Relevanz, Bedeutung, Heimat. Es macht für viele Menschen Sinn, in unserer Lieblingsstadt zu leben.

Lasst uns also weiter gemeinsam daran arbeiten, unsere Stadt mit Sinn weiter zu entwickeln und noch mehr Gründe zu schaffen, die diesen Titel unterstreichen. Bad Brückenau hat so viel Potenzial! Lasst uns das kleine Städtchen aus dem Dornröschenschlaf wecken und Gas geben. Ich hab Lust drauf!

10. März 2020
Das Wichtigste zuerst – ich möchte am kommenden Sonntag Bürgermeister meiner Lieblingsstadt werden und damit meine große Leidenschaft fortsetzen, welche die sinnvolle Entwicklung unseres schönen Bad Brückenau mit all seinen Facetten ist. Mit dir zusammen will ich alle Menschen weiter motivieren und begeistern für die Schönheit und das wertvolle Potenzial, das noch in uns allen schlummert.

Sicher ist es dir aufgefallen – ich kandidiere trotzdem auch für den Stadtrat, sowie den Kreistag. Wieso eigentlich? Es wäre natürlich vermessen zu sagen, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und sähe mich schon als Bürgermeister – die Wähler treffen die Entscheidung. Es könnte also sein, dass es für mich nicht klappt, was ich sehr bedauern würde.

Trotzdem möchte ich aktiver Mitspieler dieser starken Mannschaft sein, die in nur 5 Tagen durch uns alle aufgestellt wird. Und wenn nicht als Kapitän, dann auf jeden Fall an vorderster Front. In den letzten 18 Jahren hat es mir von Jahr zu Jahr immer mehr Spaß gemacht, mich für unsere gemeinsamen Belange stark zu machen. Mit diesem neuen Team können wir so viel bewegen!

Ich freue mich auf dein Kreuzchen auf dem gelben Stimmzettel, damit wählst du mich zum ersten Bürgermeister. Auf dem blauen Stimmzettel für die Stadtratswahl findest du mich auf Liste 7 (PWG), Platz 1. Auf dem riesengroßen weißen Stimmzettel für den Kreistag auf Liste 7 (PWG), Platz 6. Hier kannst du jeweils bis zu 3 Stimmen vergeben, für die ich mich bereits jetzt bedanke!

Lass uns zusammen das stärkste Team aufstellen, welches Bad Brückenau je hatte!

11. März 2020
Derzeit geht es in Sachen SARS-CoV-2 Virus drunter und drüber. Die Ereignisse überschlagen sich, Großveranstaltungen werden abgesagt und auch in den Supermärkten in Bad Brückenau findet man zeitweise leere Regale bei einzelnen Artikeln. Eine Sache muss uns klar sein, wir alle sollten es nicht auf die leichte Schulter nehmen, allerdings keinesfalls in Panik verfallen!

Der bayerische Innenminister Joachim Hermann gab gestern in einer Pressekonferenz bekannt, dass die Kommunalwahlen in Bayern wie geplant stattfinden. Es gibt keinen Anlass, über eine Verschiebung des Wahltermins nachzudenken. Zum Wählen zu gehen ist von der Ansteckungsgefahr genauso gering einzustufen, wie ein Spaziergang oder ein Einkauf im Supermarkt.

Wer trotzdem Bedenken hat: Es ist möglich, seinen eigenen Stift zur Wahl mitzunehmen, einen Abstand von einem Meter zu Personen einzuhalten und sich gründlich die Hände zu waschen. Und die Personen, die bereits an Krankheitssymptomen leiden können jetzt noch Briefwahl beantragen! Es ist nicht zu spät. Die ausgefüllten Wahlzettel müssen bis Sonntag um 18 Uhr im Wahllokal eingegangen sein.

Wichtigste Regel: Keine Panik! Weder im alltäglichen Leben, noch bei der Wahl.
Bleib gesund und munter!

12. März 2020
„Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst“… Dieses Zitat ist bezeichnend für das, was viele von uns tagtäglich erleben. Ein Leben in endloser Dauerschleife, geprägt durch Routinen, die sich automatisch einstellen, wenn man etwas immerzu wiederholt.

Auch ich war bis vor ca. 4 Jahren in diesem Hamsterrad der Gewohnheit gefangen, merkte erst durch bestimmte Signale, dass es so nicht weitergehen kann. Durch eine betriebliche Fehlentscheidung geriet mein Geschäft in Schieflage und ich brauchte Lösungen und einen Perspektivwechsel, damit es irgendwie weitergeht.

Ein Fliegerkollege gab mir den entscheidenden Impuls und begleitet mich seitdem auf meinem Weg. Dass er einer der erfolgreichsten Trainer Deutschlands in Sachen Persönlichkeitsentwicklung ist, wusste ich bis dahin nicht. Durch ihn wurde ich auf die „Gedankentanken“- Community aufmerksam, bei der ich in verschiedenen Workshops und Semiaren einiges lernen konnte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, über 40.000 EUR Schulden konnte ich innerhalb der letzten 3 Jahre ohne fremde Hilfe abbauen, ich habe ca. 20 kg Gewicht reduziert, meinen Fokus auf neue Ziele gerichtet und vor allem ein „Warum“ für mein Leben gefunden. Meine Motivation, neue Wege zu beschreiten, war noch nie so groß!

Drum ist heute auch der richtige Tag, dafür DANKE zu sagen, an meinen Coach Dieter Lange, den Gedankentanken-Chef Dr. Stefan Frädrich, Frank Thelen, Tobias Beck und Michael Rossié, um nur einige zu nennen. Und ich kann jedem empfehlen, diese Gedanken zu tanken, zum Beispiel über die schier unzähligen Videos bei YOUTUBE. Es lohnt sich!

Ich bin bereit für das nächste Kapitel meines Lebens und möchte gerne mit dir zusammen unsere Lieblingsstadt entwickeln. Lass es uns angehen – JETZT!

13. März 2020
Vor einer Wahl gehört es einfach dazu – das Wahlversprechen. Oftmals versprechen Politiker uns das Blaue vom Himmel und denken nicht an die vielen Details, die für die Umsetzung verantwortlich sind. Und dann? Das Kartenhaus fällt in sich zusammen und die Wähler sind enttäuscht.

Als typischen Politiker sehe ich mich überhaupt nicht, eher als Mentor, Macher und Entwickler. Auch ich gebe dir gerne ein Wahlversprechen, denn es gibt natürlich Ziele, die ich gemeinsam mit dem neuen Stadtrat umsetzen möchte. Und wenn wir Entscheidungen mit unserem Herzen treffen, dann können wir auch mutig sein und nach vorne gehen.

Ich verspreche, mit den vielfältigen Aufgaben eines Bürgermeisters zu wachsen und meinen Beitrag zu leisten für diese Stadt, in der wir gerne leben. Mein Fokus wird dabei immer auf die konsequente Entwicklung unserer Heimat liegen. Meine innerste Überzeugung ist, dass nur die Zusammenarbeit in einem starken Team Erfolge bringen kann. Deshalb wird es eine unserer wichtigsten Aufgaben sein, zunächst ein großartiges Team zu formen.

Mit Mut, Kreativität und Durchhaltevermögen werde ich alles dafür tun, unsere Innenstadt zu beleben und unserer Jugend eine neue Heimat zu geben. Die dazu notwendigen Schritte werde ich zusammen mit Bürgern, Stadtrat und Verwaltung mit bedingungsloser Leidenschaft und Entschlossenheit gehen. Es ist hier sicher notwendig, auch Risiken einzugehen und neue Wege zu beschreiten, dazu bin ich bereit.

Mit unserer gemeinsamen Kompetenz, der Leidenschaft für unsere Lieblingsstadt und Teamgeist, können wir es anpacken und große Dinge entstehen lassen! Auf gehts!

14. März 2020
Morgen ist es also soweit. Wir entscheiden uns für einen neuen Stadtrat, einen Bürgermeister, den Kreistag und den Landrat. Eine Wahl, die vor allem in Bad Brückenau eine große Tragweite hat. Unterhalten wir uns mit Stadträten, die schon über 30 Jahre unsere Interessen vertreten, dann kann sich keiner von ihnen an eine so massive Veränderung erinnern.

Alle, die bereits gewählt haben, oder dies morgen im Wahllokal tun, haben eins gemeinsam. Sie sind große Fans unserer Stadt und wollen in den nächsten 6 Jahren den Aufwind spüren. Die Kandidatinnen und Kandidaten auf sämtlichen Listen sind bereit dazu, anzupacken und an einem Strang zu ziehen, dieses gemeinschaftliche Gefühl derzeit ist gigantisch und motivierend.

Seit meiner Geburt bin ich Bröggenäer – und wirklich stolz darauf. Denn diese Stadt und all ihre Menschen haben mir so viel gegeben, dass es mit Worten kaum zu beschreiben ist. Ich hatte eine glückliche Kindheit im Staatsbad, eine unglaubliche Jugend…uns hat es an nichts gefehlt. Durch die gemeinsame Leidenschaft in verschiedenen Vereinen und die Wertschätzung der Mitglieder habe ich eine große Liebe zu den Menschen und dieser Stadt entwickelt.

Inzwischen gehören der Stadtrat, Handball, Segelfliegen, das Stadtfest, Fasching, der Pink-Lauf, Tanz in den Mai, Sinn in Flammen, das Parkfest und vieles mehr zu meinem Lebensinhalt, da ich mich aktiv mit einbringen darf und damit etwas dazu beitragen kann, unsere Lieblingsstadt für uns alle noch attraktiver zu machen – UNSERE LIEBLINGSSTADT!

Anderen Menschen zu helfen und Freude zu bereiten hat mir in meinem Leben immer mehr Zufriedenheit gegeben, als Geld, Ruhm, oder Macht. Und diese Grundeinstellung werde ich auch als Bürgermeister niemals ablegen.

1000% Bröggenäer – so wie du!

15. März 2020
Seit 3 Stunden sind in unserer Lieblingsstadt die Wahllokale geöffnet, bei herrlichstem Wetter können wir alle bei einem Spaziergang Vitamin D tanken und unsere Stimmen abgeben für den Neustart in eine prächtige Zukunft von Bad Brückenau.

Die Spannung unter den vielen Kandidatinnen und Kandidaten steigt. Ab ca. 21 Uhr kann mit den ersten Ergebnissen für die Stadtratswahl gerechnet werden. Die Bürgermeister werden vorher ausgezählt. Unter www.wahlbrk.de könnt ihr alles live mitverfolgen.

Der neue Stadtrat wird sich aus insgesamt 20 Mitglieder zusammensetzen. Es ist also klar, dass nicht alle, der bis in die Haarspitzen motivierten Bewerber in das Gremium gewählt werden. Eines kann man jetzt schon sagen – unsere Stadt ist die größte Gewinnerin der Wahl, denn eine so große Anzahl an tollen Kandidaten hatten wir vermutlich noch nie! Und mein Wunsch ist es, egal wie, dass wir auch weiterhin ALLE ZUSAMMEN an der Entwicklung unserer Heimat arbeiten.

Heute ist der richtige Zeitpunkt, mich bei euch allen zu bedanken. Mein Smartphone steht seit 8 Uhr nicht mehr still, es fühlt sich wie ein Geburtstag an! DANKE dafür. Und auch vielen Dank an ALLE, die in den letzten Wochen und Monaten Gas gegeben haben.

Allen voran das Team der PWG, die in jeder Sekunde hinter mir standen und eine tolle Kampagne abgeliefert haben. Und natürlich auch den Mitgliedern aller anderen Parteien, man merkt, wie ihr alle Lust auf Veränderung habt und dass es vollkommen egal ist, ob man ein Parteibuch besitzt oder nicht. Ich wurde bei allen Veranstaltungen immer herzlich aufgenommen und wertgeschätzt.

Und ich möchte mich bei allen Kritikern bedanken, auch bei denen, die weit unter die Gürtellinie gegangen sind. Alles hat einen Sinn und Grund im Leben – und sei es nur der, nach vielen Jahren vermeintlicher Freundschaft den wahren Charakter von gewissen Menschen erkannt zu haben, auch das bereichert mich. Und egal, wie sehr es weh getan hat – es sei euch verziehen, ich werde nicht mit gleicher Motivation über euch richten!

Wir alle sind die Gewinner – lasst uns Freunde bleiben!

16. März 2020
Guten Morgen Bad Brückenau – WOW! Was für ein langer Abend…und welch überraschende Ergebnisse. Zunächst möchte ich euch meinen Dank aussprechen für insgesamt 770 Stimmen, die dafür gesorgt haben, dass es eine Stichwahl gibt, zwischen Jochen Vogel und mir. 770 Menschen, die an mich glauben und wollen, dass sich unsere Lieblingsstadt rasch verändert. DANKE!!!

Ein großes Lob an dieser Stelle auch an Jan Marberg, der als völliger Außenseiter in dieses Rennen startete und durch hervorragende Ideen, ein grandioses Wahlprogramm und Charme die Herzen der Brückenauer eroberte, die ebenfalls an Veränderung glauben. Jan, du hast das richtig gut gemacht! Und nicht zuletzt sein Mut und seine Zielstrebigkeit sind für den Zwischenstand dieser Wahl verantwortlich.

Natürlich, es ist auf den ersten Blick klar erkennbar – 1212 Stimmen für Jochen Vogel und auch die Ergebnisse der Stadtratswahl sprechen eine klare Sprache. Viele Wähler sind mit der Politik der letzten Jahre zufrieden und entscheiden sich für den bequemeren Weg. Doch ist das der richtige? Nein, definitiv nicht!

Denn da sind sich insgesamt 1429 Wählerinnen und Wähler einig – sie wollen Veränderung, sie wollen mutige Entscheidungen, sie wollen frischen Wind und einen Politikwechsel. Und genau diese Tatsache motiviert mich nun noch mehr, die nächsten 14 Tage nochmal alles zu geben, damit wir zusammen die vielen Ideen und Visionen von Jan Marberg und mir angehen können.

Für ein lebendiges Bad Brückenau! Lasst uns gemeinsam mutig sein! Jetzt erstrecht!

17. März 2020
Die Ergebnisse der Kommunalwahl sind fast komplett ausgezählt, es sind nur noch wenige Fragen zu klären, bevor wir alle Gewissheit erlangen, wie sich Stadtrat und Kreistag zusammen setzen. Für die Wahl zum Ersten Bürgermeister wird das Ergebnis durch eine Stichwahl ermittelt. Dank eures Vertrauens darf ich einer der beiden Kandidaten sein, die für das Amt in Frage kommen. DANKE!

Wegen der Corona-Pandemie gibt es neue Regeln, was die Stichwahl betrifft.

Was bereits feststand: Die Auszählung der Stimmen und somit die Ermittlung der Ergebnisse findet am Sonntag, 29.03.2020 statt.

Neu ist:
1.) Die Wahl findet ausschließlich per Briefwahl statt. Es wird keine öffentlichen Wahllokale geben.
2.) Jeder Wahlberechtigte erhält von der Stadtverwaltung in den nächsten Tagen automatisch einen Stimmzettel zugeschickt.
3.) Wählen ist ganz einfach: Dein Kreuzchen an der richtigen Stelle machen, Stimmzettel zurück in den Umschlag, ans Wahlamt senden oder im Rathaus einwerfen.

Liebe Brückenauer – wir hatten eine super Wahlbeteiligung per Briefwahl. Vermutlich durch die verständliche Vorsicht von uns allen bezüglich der Corona-Pandemie haben nur wenige von uns den Weg in die Wahllokale angetreten. 50% Wahlbeteiligung ist zu wenig, da geht mehr! Ich rufe uns alle auf, von diesem so wichtigen Wahlrecht Gebrauch zu machen und wünsche mir, dass wir die Chance nutzen.

Gebt es auch an eure Freunde, Bekannte und Nachbarn weiter – nur gemeinsam können wir etwas bewegen, dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zu unseren Vertretern. Ich wünsche mir eine deutliche Wahlbeteiligung von mindestens 75%, damit wir auch alle klar den Willen von uns allen erfahren können.

JETZT wählen! Für unsere Lieblingsstadt!

18. März 2020
Oft werde ich in letzter Zeit gefragt, wie es mir geht mit dem ganzen Wahlstress, wie ich mein Geschäft, die Vereinstätigkeiten und die Wahl unter einen Hut bekomme. Ich kann nur immer die gleiche Antwort geben…

Für mich fühlt es sich gut an, es ist kein Stress, weil ich für unsere gemeinsame Sache brenne. Ich liebe meine Vereine, mein Geschäft und mein Engagement als Bürgermeisterkandidat der PWG. Genau deshalb macht es mir Spaß und es geht mir super!

Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel zum Glücklichsein. Ich bin zum Beispiel begeistert und unglaublich dankbar für wahnsinnige 2.336 Stimmen bei der Stadtratswahl. Das bei insgesamt 76 Kandidatinnen und Kandidaten und der geringen Wahlbeteiligung von nur 50 %. Lediglich unser Urgestein Jürgen Pfister hat 76 Stimmen mehr eingfahren. DANKE LIEBE BRÜCKENAUER!!!

Der zweite Schlüssel ist bedingungslose Leidenschaft. Sind wir leidenschaftlich, sind wir unaufhaltbar. Es kann uns einfach nichts und niemand aus der Bahn werfen. Bestes Beispiel dafür sind unsere Bad Brückenauer Handballer, die mit einer sehr jungen Mannschaft und einem ehrgeizigen Top-Trainer einen Spitzenplatz in der höchsten Liga Unterfrankens erreicht haben. Auch hier bin ich stolz und dankbar, Teil dieses Teams zu sein.

Heute oder morgen hast du die Wahlunterlagen für die Stichwahl in deinem Briefkasten. Ich vertraue auf deine Treue und die Wertschätzung meiner geleisteten Arbeit der letzten 18 Jahre, sei es in Vereinen, im Ehrenamt, im Stadtrat oder Beruf. Mein ganzes Leben war immer auf das Wohl unserer Lieblingsstadt ausgerichtet.

Als Bürgermeister wird dies so bleiben, mit der gleichen bedingungslosen Leidenschaft wie bisher! Danke für deine Stimme!

19. März 2020
Gerade in dieser krassen Zeit bekommt der mittelalterliche Ausruck „Memento Mori“ ein besonderes Gewicht, denn wir werden tagtäglich konfrontiert mit Krankheit, Schicksalen und dem Tod. Und dessen sollten wir uns immer bewusst sein, wir sind nicht unsterblich.

Seit einigen Jahren schaue ich oft in den Spiegel und frage mich „Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich dann tatsächlich genau DAS tun, was ich heute vorhabe…?“ Und wenn immer die Antwort auf diese Frage „Nein“ war, wusste ich, dass ich etwas ändern muss.

Sich regelmäßig daran zu erinnern, dass man irgendwann sterben wird, ist eines der wichtigsten Werkzeuge, die wir für uns erkennen sollten, wertvolle Entscheidungen zu treffen. Sich daran zu erinnern, dass man nicht ewig lebt, ist der beste Weg, der Falle zu entgehen, dass du denkst, du hättest etwas zu verlieren. Sei es Geld, Ruhm, Macht oder sonstiges.

Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Drum treffe heute eine wichtige Entscheidung in deinem Leben und reduziere deine sozialen Kontakte. Tu es für die Menschen, die derzeit in Lebensgefahr sind…sei schlau und hilf der Gemeinschaft. Halte Abstand!

Bleib gesund und sorg dafür, dass andere gesund bleiben!

20. März 2020
Haben wir ein Problem in Bad Brückenau, oder war es die Corona-Problematik? Am letzten Sonntag wurde gewählt und gerade mal die Hälfte aller Wahlberechtigten hat von ihrem Recht Gebrauch gemacht und Stadtrat, Kreistag, Landrat und Bürgermeister gewählt. Vergleicht man das mit kleineren Ortschaften um uns herum, ist das eine traurige Bilanz.

Die Frage, die wir uns alle stellen müssen…was läuft hier falsch? Alle Gruppierungen hatten tolle Kandidatinnen und Kandidaten auf ihren Listen, es wurden großartige Ideen vorgestellt und an Infomaterial hat es sicher auch nicht gemangelt. Die Euphorie war anfangs groß, als man die Resonanz auf die Briefwahl erlebt hat, selbst Zweifler haben mit einer Beteiligung von mindestens 60 % gerechnet, was auch fair gewesen wäre. Ich hatte auf 70 % getippt.

Die Stichwahl zur Ermittlung des Ersten Bürgermeisters findet aufgrund der Corona-Pandemie zu Recht per Briefwahl statt. Heute und morgen dürfte bei jedem von uns der Stimmzettel eintreffen. Jeder hat die Möglichkeite, ein Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen, den Stimmzettel in den dafür vorgesehenen Umschlag zu stecken und kostenlos an das Wahlamt zurück zu senden.

Seit Dienstag hat das Team der PWG und ich über 4000 neue Faltblätter in Volkers, Römershag, Wernarz, Staatsbad und Bad Brückenau verteilt, ich habe an über 800 Menschen persönliche Briefe geschickt um nochmal zu motivieren, JETZT zu wählen. Bitte tu dies auch, aktiviere Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen, deine Eltern, Großeltern, Kinder…alle, denen etwas an unserer Stadt liegt, sollte spätestens jetzt wählen.

Kleiner Tipp: Die richtige Stelle ist… DIRK STUMPE!
Weil ich HEIMATVERLIEBT bin!

21. März 2020
Seit Mitternacht ist alles etwas anders in unserem Freistaat. Markus Söder hat die zu Recht  beschlossene Ausgangssperre bekanntgegeben und nochmal die Wichtigkeit dieses Beschlusses erläutert. Da es irgendwelche Irren immernoch nicht verstanden haben, weshalb man sich nicht in Gruppen treffen sollte, oder gar Corona-Partys feiern, war dieser Schritt klar nachvollziehbar und ist auch in seiner Schärfe zu unterstützen.

Der noch härtere Eingriff in unsere Freiheit wäre dann eine Ausgangssperre – hoffen wir, dass es nicht so weit kommen muss. Und wenn man heute!!! liest, dass selbst nach Bekanntgabe der Ausgangsbeschränkung immernoch Jugendliche in einem Bauwagen in unserem Altlandkreis eine Party feiern, da fällt einem nichts mehr ein! Oder doch? Vielleicht mal eine Woche Freiheitsentzug für solche Vögel!

Den heutigen Morgen habe ich dazu genutzt, viele Telefonate mit Geschäftsleuten zu führen, die genauso wie ich, Einzelunternehmer sind, oder wenige Angestellte haben. Es ist nun eine Frage der Zeit, bis die Krise wirtschaftliche Auswirkungen auf viele von uns haben wird. Welche Ausmaße diese annehmen wird, sei dahin gestellt. Von der Finanzkraft sind die kleinen Unternehmen in Bad Brückenau eh nicht auf Rosen gebettet, so dass kaum ein großer Puffer zu erwarten ist. Wie geht es also weiter?

In Kürze berät der Stadtrat über den städtischen Haushalt und die Finanzplanung unserer Stadt. Wir müssen hier gerade in Hinblick auf unsere Bürger und Unternehmen ein deutliches Signal setzen und auch unsere schnelle finanzielle Hilfe anbieten. Einige Städte und Gemeinden haben dies schon getan und Soforthilfen für Mieten oder Nebenkosten in Aussicht gestellt. Gerade jetzt, wo wir alle zusammen rücken und einander helfen, müssen wir mit gutem Beispiel voran gehen und Menschen auch finanziell unterstützen.

Ich würde nicht davor zurück schrecken, sämtliche Ausgaben für Baumaßnahmen und Infrastrukutur zu kürzen oder auf Eis zu legen, um zunächst mal unsere Betriebe zu retten, auch wenn es dazu notwenig ist, hier vielleicht Darlehen aufzunehmen. Wir müssen nun alle sparsam sein, aufmerksam und das Ausmaß dieser Krise auch realistisch einschätzen. Lasst uns zusammen halten!

Und wichtig: Bleibt gesund und sorgt dafür, dass andere gesund bleiben!

22. März 2020
Stell dir vor, du bist Mitglied des Sportvereins TSV Sonnenstadt. Der TSV besteht aus den Abteilungen Fußball, Handball, Volleyball und Schach. Natürlich bist du gerne Mitglied des Vereins, denn er bietet dir alle Vorteile und Annehmlichkeiten, die ein Club haben muss, um sich darin wohlzufühlen. Zur Jahreshauptversammlung steht die Neuwahl des ersten Vorsitzenden an, da der alte Vorstand ausscheidet.

Zur Wahl stehen zwei Personen:
1.) Ein langjähriger Abteilungsleiter des TSV Sonnenstadt, der im gesamten Verein bekannt und bei vielen Mitgliedern auch beliebt ist, er ist fast sein ganzes Leben lang aktives Mitglied des Vereins und seit einigen Jahren gehört er der Vorstandschaft an. Er bringt sich, obwohl seine persönliche Sportart Handball ist, in sämtlichen Abteilungen ein und hilft wo er kann. Seine große Leidenschaft ist der TSV Sonnenstadt.

2.) Der langjährige Vereinsvorsitzende des FC Sternendorf, der beliebt ist in seinem Verein und es immer verstanden hat, den Verein zum Wohle der Mitglieder aus Sternendorf zu führen. Da er leidenschaftlicher Schach-Spieler ist, wird er von der Schach-Abteilung des TSV als neuer Vorsitzender vorgeschlagen.

Für welchen Vorsitzenden werden sich die Mitglieder bei der Wahl wohl entscheiden? Lassen sie sich auf das Experiment ein, einen nahezu Fremden die Leitung ihres Vereins anzuvertrauen? Oder schenken die Mitglieder dem langjährigen, treuen Mitglied, der sich immer ins Vereinsleben eingebracht hat ihre Stimme?

Manchmal muss man nur mal seinen Standpunkt verlassen und ein Thema „outside the box“ beleuchten, dann werden Dinge klarer und etwas, das vielleicht schwer zu entscheiden war, plötzlich kinderleicht.

Ich bin für DICH da – sei DU für mich da

23. März 2020
Viele von uns haben bereits am Freitag oder Samstag die Wahlunterlagen für Die Bürgermeister-Stichwahl zugeschickt bekommen. Da einige – wie ich auch – bisher noch nie eine Briefwahl gemacht haben, möchte ich meinen heutigen Beitrag dazu nutzen, um alles eindeutig zu erklären.

Im großen Briefumschlag, den wir alle bekommen haben, befinden sich:

1.) Ein Wahlschein, hierauf sind deine persönlichen Daten eingetragen und unten links ein Unterschriftenfeld, welches sehr wichtig ist.
2.) Ein Stimmzettel mit beiden Kandidaten.
3.) Ein weißer Briefumschlag (für den Stimmzettel)
4.) Ein roter Briefumschlag (für alle Dokumente).
5.) Ein Merkblatt für die Briefwahl.

Bitte unbedingt beachten!!! Auf dem Wahlschein steht, dass du in jedem Abstimmungsraum der Stadt deine Stimme abgeben kannst. DIES IST FALSCH!!! NICHT BEACHTEN!!! CORONA!!! Es ist eine REINE BRIEFWAHL! Es wird KEINE WAHLLOKALE geben!

Zur Wahl: Bitte deinen Favoriten ankreuzen. Dann den Stimmzettel in den WEISSEN UMSCHLAG stecken, diesen zukleben. Auf dem Wahlschein unten links (Versicherung an Eides statt zur Briefwal) das Datum eintragen, sowie deine Unterschrift. Den bereits zugeklebten weißen Umschlag UND DEN WAHLSCHEIN in den ROTEN UMSCHLAG stecken und diesen ebenfalls zukleben.

Du kannst den Brief nun in einen Briefkasten der DEUTSCHEN POST einwerfen, das kostet nichts, das Porto ist bereits entrichtet. Oder du machst einen Spaziergang und wirfst den Wahlbriefumschlag in den Briefkasten des Rathaus in Bad Brückenau.

Ich freue mich auf deine Stimme! DANKE!

24. März 2020
Wenn du den Titel des heutigen Themas gelesen hast und sofort läuft in deinem Kopf das Lied von Metallica ab, dann sei es dir gegönnt – es geht mir auch so. Und gerade in Zeiten der Krise, steckt auch viel Entwicklungspotenzial. Ich habe in meinem Leben einige Krisen erlebt, sei es privat oder auch beruflich, das wichtigste dabei ist…wir dürfen nicht in Panik geraten.

Ruhig zu bleiben, wenn andere Menschen sich durch Angst beeinflussen oder sogar steuern lassen, Vertrauen in unser Leben und in andere zu haben, wenn viele nur Leid und Elend in ihrem Kopf verspüren und überall Gegner sehen. Die Stärken, einer großen Gemeinschaft zu nutzen, statt sich in sein Schneckenhaus zurück zu ziehen.

Was passt besser in die aktuelle Zeit, als der Songtext von Metallica: Trust I seek and I find in you, every day for us something new, open mind for a different view, and nothing else matters. Vertrauen suche ich und finde es in dir. Jeden Tag etwas Neues für uns. Offen für eine andere Betrachtungsweise. Und nichts anderes ist von Bedeutung.

Hier rückt auch die anstehende Stichwahl in unseren Köpfen ganz weit weg – zu Recht! Und es ist auch verständlich, wenn einige fordern, diese Stichwahl zu verschieben. Die Kritik ist berechtigt – bei so viel Verantwortung, die unsere großen Politiker in den letzten Tagen übernommen haben, ist dies eine weniger nachvollziehbare Entscheidung.

Nur – solange die Spielregeln nicht geändert werden, muss das Spiel so weiter gespielt werden – und es ist hoffentlich nachvollziehbar, dass ich jetzt nicht aufhören kann, hier Werbung in eigener Sache zu machen. Und ich vertraue in uns alle, dass wir diese Sache trotzdem ernst nehmen. Frau Meyerdierks war gestern zu einer Sondersitzung im Landratsamt, hier kam die klare Anweisung, die Stichwahl wird durchgeführt.

In diesem Sinne – BLEIB GESUND!
NOTHING ELSE MATTERS! (Das ist alles, was zählt!)

25. März 2020
„Im Leben gibt es Hinweise, die stehen nicht auf Schildern“ – und manche davon hätte man sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Genau vor einem Monat war Faschingsdienstag, Bad Brückenau feierte ausgelassen einen tollen Faschingszug und eine riesen After-Zug-Party. Ausgelassene Stimmung, die sich durch die komplette Stadt zog. Hätte damals jemand gesagt „In vier Wochen sitzen wir alle daheim…“ – wir hätten ihn oder sie vermutlich ausgelacht.

Ähnlich verhält es sich bei mir persönlich mit dem Abstimmungsergebnis für die Bürgermeisterwahl in Volkers. Schon immer war ich ein großer Fan von dieser funktionierenden, modernen Dorfgemeinschaft und vor allem seiner Bewohner. Nach der Wahl musste ich mir die Frage stellen, was dort wohl falsch gelaufen ist, denn mit nur 13 % war dies ein deutliches Zeichen der Abneigung.

Da ich mit vollster Überzeugung sagen kann, dass ich mich in sämtlichen Belangen immer für Volkers eingesetzt hab, sogar immer über das Nötige hinaus, wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Ich verschickte einen Brief an jeden einzelnen Volkerser mit der Bitte um den wichtigen Dialog. Es haben sich einige von ihnen gemeldet. Das find ich SUPER! Danke für die vielen positiven Stimmen und interessanten Details.
Den Brief habe ich hier für dich zum Download bereitgestellt. (Schaltfläche rechts –>)

Verantwortung übernehmen, in guten wie in schlechten Zeiten und noch viel wichtiger, miteinander reden und transparent sein, das ist und war schon immer meine Devise. Alles, was wir in unserem Leben tun, tun wir entweder aus Liebe oder aus Angst, es gibt keine anderen Gründe für unsere Entscheidungen. Ich weiß, dass ich diese Wahl aus Liebe zu unserer Heimat angetreten hab und diese Entscheidung hab ich mit meinem Herzen getroffen.

Volle Leidenschaft – FÜR UNS ALLE!

26. März 2020
Die 1. Bürgermeisterin Frau Brigitte Meyerdierks teilt mit, dass ab sofort und auf unbestimmte Zeit die bisher bestehende Durchfahrtsbeschränkung (ab 13 Uhr) in der Fußgängerzone aufgehoben wird, um die noch geöffneten Ladengeschäfte, Gastronomiebetriebe und Apotheke in der Krisenzeit von Corona zu unterstützen.

Diese Info ging gestern viral und sorgte für einige Diskussionen. Natürlich, in Zeiten einer so schweren Krise müssen wir zusammen rücken, schnelle und sinnvolle Entscheidungen treffen und als Stadtoberhaupt alle Maßnahmen treffen, um den Schaden für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten.

Betrachten wir die Gesamtsituation – Ausgangsbeschränkung, leere Straßen, Zukunftsängste – dann war dieser Schritt notwendig. Ich ziehe den Hut vor diesem Erlass, er ermöglicht ohne bürokratischen Aufwand allen Händlern und Gastronomen ihren Liefer- und Abholservice aufrecht zu erhalten, bietet Kunden die Chance, den extrem betroffenen Metzger zu erreichen, ohne das Kontaktverbot zu verletzen. Danke Brigitte Meyerdierks!

Die Gesundheitskrise wird irgendwann vorbei sein, dann müssen wir uns schleunigst darüber unterhalten, wie es weitergeht, denn dann stehen wir vermutlich mitten in der wirtschaftlichen Krise. Kürzlich habe ich einen Brief an alle Anlieger der Innenstadt verfasst, in dem es genau um dieses Thema ging. Hier zum runterladen (Schaltfläche rechts –>)

Unsere Stadt braucht uns – mehr als je zuvor. Die Ausmaße der momentanen Situation sind kaum abzuschätzen. Lasst uns alle die Chance nutzen und bereits jetzt über die Zeit danach sprechen. Und nutzt die Möglichkeit, die Metzgerei Schuricht anzufahren.

27. März 2020
Viele Nachrichten erreichten mich in den letzten Tagen von Freunden und Bekannten, die bisher noch keine Wahlunterlagen für die Bürgermeister-Stichwahl erhalten haben. Zur Erinnerung – die Stichwahl findet wegen der Corona-Situation als reine Briefwahl statt, die Wähler haben automatisch per Post die Wahlunterlagen nach Hause geschickt bekommen – zum Teil…denn es fehlen ganze Straßenzüge, mir persönlich sind mindestens 25 Personen bekannt, die nichts erhalten haben.

In der Hoffnung, dass heute noch die letzten Kuverts ihre Empfänger erreichen, warten wir alle gespannt auf die Post. Dann hat jeder Wähler die Möglichkeit, den Wahlbrief bis Samstag in jedem Post-Briefkasten einzuwerfen. Es wird eine Sonderleerung morgen, Samstag um 18 Uhr geben. Die Wahlbriefe werden von Mitarbeiter der Post aussortiert und direkt ins Rathaus transportiert. Oder man wirft den Wahlbrief selbst in den Briefkasten des Rathauses ein – hierfür hat man sogar noch bis Sonntag Zeit.

Und falls nichts ankommt???
Lösungsvorschlag der Stadtverwaltung: Am Samstag, 27.03.2020, also morgen früh – zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr – können Ersatzunterlagen im Rathaus, Marktplatz 2, abgeholt werden. Hier erhält man gegen eine entsprechende eidesstattliche Versicherung Ersatzunterlagen ausgehändigt. Der Personalausweis muss vorgelegt werden. Und dies trotz Ausgangsbeschränkung und Kontaktverbot. Meiner Meinung nach unverantwortlich und nicht im Sinne unseres Ministerpräsidenten.

Mein Lösungsvorschlag: Die Ermittlung der Ergebnisse verschieben, bis sichergestellt ist, dass auch alle Wählerinnen und Wähler per Post ihre Wahlunterlagen bekommen haben.
Begründung:
1.) Es ist momentan überhaupt nicht absehbar, wie viele Wahlbriefe verschollen sind, also kann eine ordnungsgemäße Wahl nicht durchgeführt werden, da Fristen nicht gewahrt sind und einige Wähler nicht die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben.
2.) Ein Aufruf per Internet oder Zeitung erreicht die betroffenen Personen entweder garnicht, oder zu spät.
3.) Es ist davon auszugehen, dass jeweils der unterlegene Kandidat das Wahlergebnis wegen der vorgenannten Gründe anfechten wird, dann fangen wir nochmal von vorne an.

Ich halte euch auf dem Laufenden und werde gegen Nachmittag nochmal einen Beitrag verfassen.

Bis dahin – Augen offenhalten und Daumen drücken für die Post!

28. März 2020
Morgen ist es also soweit – die zweite Halbzeit für uns beide Bürgermeister-Kandidaten wird abgepfiffen und das Ergebnis präsentiert. Aufgrund der momentanen Lage sicher für keinen von uns ein großer Grund zur Euphorie. Die Wahlbeteiligung im Keller, Frust und Wut bei den Wählern wegen der verloren gegangenen Wahlbriefe und der damit zusammen hängenden Regelung, dass nun Menschen auf die Straße müssen, da unser Gesetz es nicht anders vorsieht.

Es ist eine Situation, die keiner von uns bisher kannte und in seinen kühnsten Träumen nicht hätte erahnen können. Eine Kommunalwahl mitten in einer weltumspannenden Gesundheitskrise. Im streng reglimentierten Deutschland gelten klare Regeln und Fristen, die eingehalten werden müssen, auch in Krisenzeiten. Und das völlig Ungewisse – wird diese Wahl nochmal wiederholt?

Wie gesagt, es gibt klare Regeln und Gesetze in unserem Land. Hierzu gehören auch die Spielregeln für eine Stichwahl. In unserem Fall wurde eine Regel nicht eingehalten, etwa 150-200 Bürger haben nicht, wie vereinbart, die Möglichkeit der Briefwahl. Zu erwarten, dass nun alle heute zwischen 10 und 12 Uhr ins Rathaus marschieren, ist wegen der Corona-Situation mehr als fragwürdig – zu Recht!

Wieso nicht gleich alle Wahlhelfer anrufen und die Stichwahl für ungültig erklären? Wäre eine legitime Option und würde zudem auch die Gesundheit derer schonen, die nun über 2500 Kuverts aufreißen und die Stimmen zählen müssen. Unser Gesetz sieht eine Fristverlängerung nicht vor, auch nicht eine Verschiebung der Wahl. Wir müssen uns nun an die Spielregeln halten, auch wenn wir sie alle als unsinnig erachten.

Also bitte, falls ihr von eurem Wahlrecht Gebrauch machen wollt, holt eure Unterlagen ab 10 Uhr im Rathaus ab. Die Mitarbeiterinnen werden so lange im Rathaus bleiben, bis absehbar ist, dass keiner mehr kommt. Es wird also keine engen Schlangen geben. Haltet bitte den nötigen Abstand ein. Falls einer heute Nachmittag oder morgen erst seine Unterlagen abholen kann, dann meldet euch bitte persönlich bei mir – wir finden eine Lösung!

BLEIBT GESUND

29. März 2020
Da ist er – der Tag der Entscheidung. The Final Countdown. Viele Whatsapp- und Facebook-Nachrichten haben mich heute schon erreicht mit den dollsten Texten und Wünschen – vielen Dank dafür! Ich bin tatsächlich begeistert. <3 Und die häufigste Frage: „Na?? Schon aufgeregt?“… Und ich muss ehrlich sagen…nee, bin ich nicht. Gespannt ja, aufgeregt nein.

Auch heute ist der richtige Tag, nochmal DANKE zu sagen, an die vielen Unterstützer im verkürzten Endspurt zur Stichwahl. Ich bedanke mich bei der flotten Druckerei, die es geschafft hat, innerhalb von 24 Stunden die neuen Faltblätter zu drucken, dann an meine Freunde, die von Dienstag bis Donnerstag mit mir durch Bad Brückenau gerannt sind, um diese zu verteilen…das war großartig! Und danke auch an euch ALLE, ihr habt mir nochmal richtig Auftrieb gegeben in den letzten 14 Tagen.

Großes Dankeschön auch an Marcus von Landenberg, für den tollen Support mit seiner herrlich subjektiven aber sehr sachlichen Meinung in Form seiner schonungslosen Stellungnahme. Das wurde nochmal zum heiß diskutierten Thema, DANKE!

Zum Titelthema des heutigen Tags: Egal, wie Bad Brückenau entschieden hat, im Herzen werde ich 1000 % Bröggenäer bleiben. Und falls ich dank deiner Hilfe neuer Brückenauer Bürgermeister werde…ich wohne schon seit über 14 Jahren Luftlinie 50 Meter vom Rathaus entfernt, da freu ich mich schon auf die kurzen Wege und bin total bereit für einen Neuanfang! Mit dir zusammen entwickeln wir unsere Lieblingsstadt, die für alle was zu bieten hat.

Falls jemand noch nicht gewählt haben sollte, oder jemanden kennt, JETZT IST DIE RICHTIGE ZEIT! Fragt nochmal alle Bekannten und motiviert sie, die Briefwahlunterlagen im Rathaus einzuwerfen. Bis 18 Uhr könnt ihr das tun.

Die Wahlergebnisse werden online präsentiert auf www.wahlbrk.de

DAUMEN DRÜCKEN FREUNDE – ICH GLAUB AN EUCH

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